Schlagwort-Archiv: Atmen

Atmen auf Kreta

Atmen und Yoga
Ferienkurs auf Kreta 

Die Bucht von Souda bei Plakias an der S√ľdk√ľste Kretas l√§dt zum Aufatmen, Durchatmen und Entspannen ein. Im hellen Licht, dem klaren, frischen Wasser des Meeres und den s√ľdlichen D√ľften erleben Sie die Atmosph√§re dieser griechischen Insel. Hier k√∂nnen Sie wieder Kraft sch√∂pfen, die eigenen Ressourcen¬† aktivieren und sich ganz lebendig f√ľhlen.
Gef√ľhrte Atem√ľbungen erm√∂glichen Ihnen, sich ganz vom Alltagsgeschehen loszul√∂sen, sich zu entschleunigen, Fehlspannungen im K√∂rper aufzul√∂sen und zu erfahren, wie die innere Unruhe einer Gelassenheit weicht.

Da sich Atmen und Yoga so gut erg√§nzen, wird Sie Annet M√ľnzinger abends behutsam durch dynamische und ruhige Yogasequenzen f√ľhren. Sie tauchen in den K√∂rper und erleben wie die eigene Kraft flie√üt, Sie flexibler werden und sich Ihre Sinne sensibilisieren.¬† Die Begegnung mit sich selbst wird m√∂glich durch die bewusste Hingabe an den Augenblick,¬†¬† die Begegnung mit den Anderen und durch die Intensit√§t der gemeinsamen Arbeit.

Wenn Sie nach Hause zur√ľckkehren, wird sich Ihr K√∂rper an die √úbungen erinnern und Ihnen¬† helfen, besser im Rhythmus Ihres Atems zu bleiben und so mit Anforderungen des Alltags¬†¬† gelassener umzugehen.¬† Weiterlesen

Atmend den Bogen spannen

Von Matthias J. Ulrich

Seit dem Erscheinen von Eugen Herrigels Buch ‚Äö Zen in der Kunst des Bogenschie√üens‚Äė im Jahr 1948, assoziieren im Westen viele mit dem Bogenschie√üen nicht mehr eine alte Kriegskunst sondern eine meditative √úbung. Das Spannen des Bogens reizt uns, etwas von dieser Transformation zu erfahren.

Herrigel √ľbte f√ľnf Jahre in Japan bei Meister Awa Kenzo, bevor dieser ihm sagte, nun schie√üe nicht ‚Äöer‚Äė sondern ‚Äöes‚Äė.¬†
Am Anfang des √úbens stand der Atem.
Die ersten Versuche Herrigels den Bogen zu spannen kommentierte der Meister: ‚ÄěSie k√∂nnen es nicht, weil Sie nicht richtig atmen‚Äú und¬†¬†
¬†‚Äěmit der richtigen Atmung entdecken Sie den Ursprung geistiger Kraft. Je lockerer Sie sind, desto leichter flie√üt die Kraft.‚Äú Er fing also an, sich unter Anleitung seines Meisters erst einmal im Atmen zu √ľben, mit leichtem Summen um die Atmung zu kontrollieren. Er bem√ľhte sich gewissenhaft, den lockeren Atem auf das Bogenschie√üen zu √ľbertragen. Es wollte nicht gelingen. Der Meister, der das bemerkte, sagte: ‚ÄěDas ist gerade der Fehler, dass Sie sich darum bem√ľhen. Atmen Sie so, als h√§tten Sie nichts anderes zu tun.‚Äú
Nach langem √úben gelang es Herrigel dann tats√§chlich einmal, sich unbek√ľmmert in die Atmung fallen zu lassen. Er atmete nicht mehr, er wurde geatmet. Im Lauf der Zeit gelang es ihm immer √∂fter, bei v√∂lliger Lockerung den Bogen zu spannen und die Spannung zu halten. So verging das erste √úbungsjahr (1)
Wer von uns zum ersten Mal einen Bogen in die Hand nimmt ist weder in einem Zen-Kloster in Japan noch

Weiterlesen