Impressionen aus dem Waldviertel

Fotos von Helga Segatz
Dieser Kurs war f√ľr alle dicht und intensiv. Das Atmen, das die Sinne √∂ffnete – die Wanderungen zu Kraftpl√§tzen und Orten, die dann mit diesem ge√∂ffneten Sinnen so ganz anders wahrgenommen und erfahren werden konnten. Mit ge√∂ffneten inneren Augen und Ohren an den Pl√§tzen verweilen und eintauchen in diese inneren und √§u√üeren R√§ume. Ein Erlebnis besonderer Art.

Hans-Peter D√ľrr

Heute kam in Radio Bayern 2 eine Sendung √ľber Hans-Peter D√ľrr,¬† Physiker und Nobelpreistr√§ger, der zu einer Ikone der christlichen Friedens-, und Antiatomkraftbewegung wurde.

Hier geht es zum Podcast

Emily Elizabeth Dickinson

Foto Helga Segatz

Die Hoffnung ist das Federding,
das in der Seel’ sich birgt
und Weisen ohne Worte singt
und niemals m√ľde wird.

Am s√ľ√ü’ten klingt es in den B√∂’n –
und schlimm der Sturm der kränkt
und Schaden bringt dem Vögelchen,
das soviel Wärme schenkt.

Ich hab’s auf fremd’ster See geh√∂rt
und auf der k√§lt’sten Flur;
doch nie hat’s in Gefahr begehrt
von mir ein Körnchen nur.

 

Was verursacht Muskelkater?

von Helga Segatz

Ein bis zwei Tage nach einer ungewohnten Arbeit oder Sport kann “Muskelkater” auftreten. Viele denken nun, das h√§tte mit der √úbers√§uerung des Muskels zu tun. Da Muskelkater aber auch bei aerober Belastung, also bei gen√ľgend Sauerstoffzufuhr auftritt, kann das nicht sein. Ursache sind mikrotraumatische Einrisse in den Ans√§tzen der Muskelfasern, den sogenannten Z-Streifen oder √úberdehnungen von Myofibrillen (= kontraktilen Fasern, die innerhalb von Muskelzellen liegen).
Muskelkater ist auch keine notwendige Phase zur Fitness. Deshalb sollte man lieber Ruhe geben und die mikrotraumatischen Einrisse ausheilen lassen bevor man wieder mit dem Training beginnt.  

Ausstellung im Café Ruffini: Sabine Tscheschlock

Thema: Beziehungsweise – Situationsbilder – Genauer gesagt, PAARE …

12. November bis 08. Dezember 2013 im Café Ruffini

am 17.11. ist die K√ľnstlerin ab 20.00 selbst anzutreffen

Sabine Tscheschlock ist Atemtherapeutin und hat 2000 den größten Teil ihrer Sehkraft verloren. Nicht zu glauben, wenn man sie und ihre Bilder kennt.
Sie ist 52 Jahre alt, hat zwei Kinder und sagt √ľber ihre Malleidenschaft:

“‚Ķ R√§ume, die mit ihren Staubnasen meine Seele stupsten und mir erlaubten, Farbbeutel an die W√§nde zu klatschen. Nur so aus Genuss. Und die Finger durfte ich mir √ľber dem Ofen w√§rmen ‚Ķ Ein Ort, an dem meine Fantasie gro√üe Fahrten und kleine Spazierg√§nge durch Farben und Formen malen konnte ‚Ķ “

Tscheschlock 2_klein

Ein (paar) Schuh

 Tscheschlock 1

Ein Paar

 

 

 

Tscheschlock_1 Tscheschlock_2

[st_toggle] [st_panel title=”Beziehungsweise von Sabine Tscheschlock” state=”closed”]Situationsbedingt.
Genauer gesagt,
PAARE.
Beziehungsweise, Beziehungen.
Also Beziehungen auf die eine
oder andere Weise.
Beispielsweise:
Zeitweise paarweise.
Beziehungsgrund.
Frauen mit Kleidern in rot, roter Faden.
M√§nner mit Hosen bis √ľber die Waden?
Beziehungsweise.
Hintergr√ľnde auf Hintergrund
und doch
Tanzschritte, Beziehungsschritte.
Respektive
Sekt!
Sekt oder ‚Äst
ohne Beziehung leben.
Seltsamerweise.
Ziehung der Lottozahlen.
Eins aus…
Beziehungsweise.
Zusatzzahl: zwei!!
Beziehungsweise.
Besitz auf einer Bank.
Sichtweise.
Sitzen auf einer Bank.
Weisheit, möglicherweise.
Möglicherweise…?
Mit Beziehung weise.
Beziehungsweise,
Beweise…?
Paare.
Genauer gesagt…

von Sabine Tscheschlock
[/st_panel][/st_toggle]

 

Impressionen aus Kreta 2013

Fotos von Helga Segatz
Der Intensivkurs “Atmen und Yoga 2013 in Plakias, Kreta”
Dank an alle, die beigetragen haben zum Gelingen!
Ein wunderbarer Kurs: Tiefe Begegnungen von Menschen, begleitet von  Sonne, Wind und Meer!

Gericht weist Radfahrern ohne Helm Mitschuld zu

Das Oberlandesgericht Schleswig-Holstein weist einer Radfahrerin, die sich bei einem Sturz am Kopf verletzt hatte, weil die Halterin eines parkenden Pkw’s unachtsam die Fahrert√ľr ge√∂ffnet hatte, eine 20%ige Mitschuld zu. In der Urteilsbegr√ľndung hei√üt es, dass zwar keine Helmpflicht bestehe, jedoch seien Fahrradfahrer im Stra√üenverkehr einem besonderen Verletzungsrisiko ausgesetzt und w√ľrden von Kraftfahrern oftmals nur als st√∂rende Hindernisse empfunden. Dazu k√∂nne “nach dem heutigen Erkenntnisstand grunds√§tzlich davon ausgegangen werden, dass ein verst√§ndiger Mensch zur Vermeidung eines Schadens beim Radfahren einen Helm tragen wird”. Urteil vom 5.6.13 Az 7 U 11/12
Wer mehr dazu lesen will: klicken Sie hier und Pressemitteilung des Gerichts

Kommentar: Nachdem auch Fu√üg√§nger zuweilen von Autofahrern als “st√∂rende Hindernisse” empfunden werden, darf man wohl davon ausgehen, dass es sich auch f√ľr Fu√üg√§nger sinnvoll erweisen k√∂nnte, nicht ohne Helm aus dem Haus zu gehen.

Was braucht es, um sich im Leben wohl zu f√ľhlen?

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Foto: Henner Weinschenk, M√ľnchen

“Um wirklich psychisch gesund zu bleiben, sich im Leben wohlzuf√ľhlen, daf√ľr ist es vor allem wichtig, gute Gef√ľhle zu haben, und die h√§ngen wiederum davon ab, dass wir Freunde haben, funktionierende Partnerschaft haben, dass wir uns zweckfrei, ohne finanzielle Absicht, verbunden f√ľhlen mit anderen Menschen.”

Joachim Bauer, Neurobiologe und Psychotherapeut

 

Fr√ľher war alles viel besser ….

Jugendliche verhalten sich erkennbar anders als die Generation davor. Das ist immer wieder Anlass f√ľr die “√Ąlteren” auf den besorgniserregenden Zustand der j√ľngeren Generation hinzuweisen.
Nur: das Schimpfen √ľber die Jugend ist nichts Neues. Es findet sich verl√§sslich in jeder Generation:

“… die Sch√ľler achten die Lehrer und Erzieher gering. √úberhaupt, die J√ľngeren stellen sich den √Ąlteren gleich udn treten gegen sie auf, in Wort und Tat.”
Platon (griechischer Denker) 427 – 347 v. Chr.)

“Unsere Jugend ist heruntergekommen und zuchtlos. Die jungen Leute h√∂ren nicht mehr auf ihre Eltern. Das Ende der Welt ist nahe.”
2000 vor Christi: Keilschrifttext aus Chald√§a (mehr¬†…)

Atmen auf Kreta

Atmen und Yoga
Ferienkurs auf Kreta 

Die Bucht von Souda bei Plakias an der S√ľdk√ľste Kretas l√§dt zum Aufatmen, Durchatmen und Entspannen ein. Im hellen Licht, dem klaren, frischen Wasser des Meeres und den s√ľdlichen D√ľften erleben Sie die Atmosph√§re dieser griechischen Insel. Hier k√∂nnen Sie wieder Kraft sch√∂pfen, die eigenen Ressourcen¬† aktivieren und sich ganz lebendig f√ľhlen.
Gef√ľhrte Atem√ľbungen erm√∂glichen Ihnen, sich ganz vom Alltagsgeschehen loszul√∂sen, sich zu entschleunigen, Fehlspannungen im K√∂rper aufzul√∂sen und zu erfahren, wie die innere Unruhe einer Gelassenheit weicht.

Da sich Atmen und Yoga so gut erg√§nzen, wird Sie Annet M√ľnzinger abends behutsam durch dynamische und ruhige Yogasequenzen f√ľhren. Sie tauchen in den K√∂rper und erleben wie die eigene Kraft flie√üt, Sie flexibler werden und sich Ihre Sinne sensibilisieren.¬† Die Begegnung mit sich selbst wird m√∂glich durch die bewusste Hingabe an den Augenblick,¬†¬† die Begegnung mit den Anderen und durch die Intensit√§t der gemeinsamen Arbeit.

Wenn Sie nach Hause zur√ľckkehren, wird sich Ihr K√∂rper an die √úbungen erinnern und Ihnen¬† helfen, besser im Rhythmus Ihres Atems zu bleiben und so mit Anforderungen des Alltags¬†¬† gelassener umzugehen.¬† (mehr¬†…)

Was ist f√ľr Dich der Tod?

Immer wieder hat er etwas ganz Unvorstellbares. Er ist immer in meinem Bewusstsein.
Ich habe in einem unserer Gespr√§che von meiner Erfahrung der Gleich-G√ľltigkeit von
Leben und Tod gesprochen. Jetzt, wo ich ihm näher komme, wird mir auch das große
Geschenk des Entlassenwerdens aus der Leiblichkeit im Ausatem noch bedeutungsvoller,
wenn ich mich in seinen Strom legen kann, mich tragen lasse. Ich habe es immer wieder
erlebt, bewusst, und bitte darum, dass mich dieses Vertrauen in meinen letzten Ausatem
trägt, Рhinein in die andere Welt. Eines meiner Lieblings-Haikus ist:

‚ÄěAm Ende meiner
Reise ohne Ziel will ich fallen
in Ginsterbl√ľten.‚Äú
Sora

Aus: Herta Richter: Vom Wesen des Atems. Reichert Verlag Wiesbaden 2006, S. 135

Meine Atemlehrerin Herta Richter starb am 20.03.2013 im Alter von 87 Jahren.

Gönne dich dir selbst!

Foto: B. Hermann, M√ľnchen

¬†Wenn also alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann sei auch du selbst ein Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat. Warum solltest einzig du selbst nichts von dir haben? Wie lange noch schenkst du allen anderen deine Aufmerksamkeit, nur nicht dir selber? Bist du dir etwa selbst ein Fremder? Bist du nicht jedem fremd, wenn du dir selber fremd bist? Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht, wie kann der gut sein? Denke also daran: G√∂nne dich dir selbst. Ich sage nicht: Tu das immer. Ich sage nicht: Tu das oft. Aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Sei wie f√ľr alle anderen auch f√ľr dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen.

Bernhard von Clairvaux (1091 Р1153), französischer Zisterzienser-Abt und Theologe

10 goldene Regeln f√ľr einen gesunden Schlaf

von Helga Segatz

Das betrifft uns alle: ein erholsamer Schlaf ist Basis f√ľr die eigene Gesundheit.

Foto: Helga Segatz

Bis heute ist der Schlaf ein relativ unerforschtes Gebiet der Medizin. Wir wissen aber, dass Schlafmangel Konzentrationsst√∂rungen erzeugt sowie die Ursache f√ľr viele Herz-Kreislauf-Erkrankungen sein kann. Ebenso findet es sich als Begleitsymptom bei manchen psychischen Erkrankungen ( z.B. der Depression) sowie als Begleiterscheinung in den Wechseljahren der Frau.

Das Schlafbed√ľrfnis eines Menschen variiert individuell zwischen ca. 6 und 8 Stunden t√§glich und kann sich im Laufe des Lebens ver√§ndern. Nicht selten verk√ľrzen sich im Alter die Schlafphasen, verlieren dadurch an Intensit√§t und sind viel leichter st√∂rbar. Komplexe chemische Prozesse unterst√ľtzen den Schlafprozess und es gibt Schlafstadien mit unterschiedlichsten Hirnaktivit√§ten. Hier k√∂nnen Sie sich √ľber 10 Regeln f√ľr einen erholsamen Schlaf informieren:

Regel Nr. 1
Ein guter Schlaf f√§ngt schon mit dem Aufstehen an. Wer danach noch liegenbleibt f√§llt h√§ufig¬†¬† in einen leichten Schlaf zur√ľck, der aber meist keine weitere Erholung bringt. Stehen Sie also auf, wenn der Wecker klingelt!
Lassen Sie Licht herein ‚Äď schon wenige Sonnenstrahlen haben eine positive Wirkung auf Ihre Laune. Und wenn es drau√üen noch nicht hell ist: frische Luft und Bewegung helfen munter zu werden .
Wenn Sie am Abend vor dem Einschlafen noch kurz an die Dinge denken, die gleich nach dem Aufstehen n√∂tig sind, ist Ihr Gehirn schneller wach und einsatzbereit. (mehr¬†…)

Ohne Gef√ľhl geht gar nichts

Interessanter Vortrag von Prof. Dr. H√ľther dar√ľber, wie lernen funktioniert.
KLicken Sie hier!

√úbrigens: am 24.01.2013 um 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr) k√∂nnen Sie Prof. H√ľther auch live erleben.
Ein Muss f√ľr alle, die sich f√ľr ein gutes Bildungssystem einsetzen.

Donnerstag, 24. Januar 2013
Audimax der Ludwig-Maximilians-Universität
Geschwister-Scholl Platz 1¬† ‚Äď 80539 M√ľnchen
Uhrzeit: 19.30 Uhr (Einlass 18.30 Uhr)
Mit dabei ist Peter Maffay.

Der Eintritt ist frei.
Die Anzahl der Besucher wird das öffentliche Interesse dokumentieren, wie dringend unser Bildungssystem der Verbesserung bedarf.

zum 01.01.2013

Foto Michael Seyffer, Leipzig

 

Alles ist Schwingung.

√Ąndere Deine Schwingung

und Du änderst Dein Leben.

(Pythagoras)

 

 

 

Ein gutes Neues Jahr ….

Foto: Michael Seyffer, M√ľnchen
Tausende von Leben hatte ich Gott gesucht. Manchmal sah ich ihn in der Ferne, aber wenn ich ihm n√§her kam, war er bereits weitergegangen. Ich suchte und suchte, bis ich eines Tages ein Tor sah, auf dem geschrieben war: ‚ÄěDies ist das Haus, wo Gott wohnt!‚Äú
Da wurde ich zum ersten Mal unruhig und verwirrt, zitternd ging ich die lange Treppe hoch. Eben wollte ich an die T√ľr klopfen, als ich blitzartig innehielt, eine tiefe Frage hatte mich ersch√ľttert. ‚ÄěWenn ich an diese T√ľre klopfe und Gott mir √∂ffnet, was dann? Dann w√§re alles zu Ende, mein Alltag, meine spirituelle Suche, mein Abenteuer, meine Philosophien, die tiefe Sehnsucht meines Herzens. Durch dieses Tor zu gehen, das w√§re Selbstmord!‚Äú
Schleunigst zog ich die Schuhe aus, schlich leise die Treppe hinunter, und sobald ich wieder unten auf dem Weg war, setzte ich meine intensive Suche nach Gott fort und renne seit Jahrtausenden weiter, ohne mich jemals umzudrehen.
Immer noch suche ich nach Gott, obwohl ich eigentlich genau weiß, wo er wohnt. Alles, was ich also auf meiner spirituellen Suche zu tun habe, ist diese Haus zu meiden, diese Haus, das mich ständig plagt, denn ich erinnere mich ganz genau, sollte ich diese Haus betreten, dann wäre alles zu Ende!“

Tagore