Archiv f√ľr den Autor: Helga Segatz

Atemferienkurs in Zypern

Im Oktober 2020 konnte ein Atemkurs in Zypern, Nähe Paphos stattfinden.
Es war f√ľr uns alle ein mulmiges Gef√ľhl, zu fliegen. Niemand konnte sagen, was uns erwarten w√ľrde. Bei der Ankunft wurde der ganze Flieger getestet und wir hatten am n√§chsten Tag die Ergebnisse. So war es m√∂glich, dass wir wie fr√ľher zusammen atmen konnten – dennoch haben wir zus√§tzlich die Abst√§nde eingehalten. Bei 28 Grad konnten wir bis 23 Uhr ohne Jacke draussen sitzen und im 23 Grad warmen Meer baden. Es war noch einmal Sommer! Im Nachhinein eine wunderbare Zeit und gerade noch rechtzeitig vor dem n√§chsten Lockdown.

Stimmen der Teilnehmerinnen:
Jutta L.: ‚ÄěEin Ausblick f√ľr die Seele und jeden Morgen ein wunderbarer Start in die Atemstunde mit Helga!‚Äú
Elvira B:”Atmen….den eigenen Atem achten… gef√ľhrt werden zum innersten Wesenskern … neue Facetten sehen, eigene Wurzeln erkennen ……Freiheit f√ľhlen! Und nat√ľrlich lag es an deiner Art, einzelne Menschen zu einer Gruppe zu formen, die tr√§gt. Dadurch k√∂nnen solche tiefen Erfahrungen dann beim Einzelnen, umgeben von der Gruppe, f√ľhlbar werden”.
Angela H: “: Ich habe mich auf den Weg gemacht, durfte eine Woche durchatmen und bin “durchgel√ľftet” und gest√§rkt in den Alltag zur√ľckgegangen. Eine wichtige Erfahrung, besonders in schwierigen Zeiten.”
Karin S:”Eine wunderbare Gelegenheit, Sch√∂nes zu erleben, sich zu √∂ffnen und die eigenen Atemr√§ume unter der liebevollen Anleitung von Helga (neu) zu entdecken‚Äú.
Marianne W: ” Die Woche war mit dem Atmen am Vormittag und freien Nachmittagen gut strukturiert. Der indianische Morgengru√ü hatte stets eine die Gruppe verbindende und mich pers√∂nlich fr√∂hlich einstimmende Wirkung. Die Stunden auf Hocker und Matte haben mich unterschiedlich ber√ľhrt – einiges war bekannt, vieles neu, die Atemr√§ume kennen zu lernen und bewusst zu machen tat gut.

Raunächte

Den Raun√§chten (25.12. ‚Äď 06.01.) wurde in ganz Europa besondere Bedeutung zugemessen. Es sind 12 N√§chte, die ihren Ursprung vermutlich in der Zeitrechnung des Mondjahres haben. In den Mythologien wird oft angenommen, dass zwischen den Jahren die Gesetze der Natur ausser Kraft gesetzt sind, und man mit dem Geist von Tieren, Pflanzen und Verstorbenen in Kontakt kommen kann. Was immer da f√ľr einen pers√∂nlich bedeutsam sein mag ‚Äď unbestritten ist es ein √úbergang: Das alte Jahr wird abgeschlossen und ein neues Jahr beginnt.

M√∂ge es f√ľr alle Hoffnung, Zuversicht und Frieden bereit halten.

Adressat Unbekannt

Dezember 2020
von Kressmann Taylor (Atlantik Verlag)


Dieses erstaunliche Buch wurde zum ersten Mal 1938 ver√∂ffentlicht, es zu lesen ist ein Erlebnis besonderer Art und dazu brandaktuell. Elke Heidenreich beschreibt es im Nachwort so: “Ich habe nie auf weniger Seiten ein gr√∂√üeres Drama gelesen. Diese Geschichte ist meisterhaft, sie ist mit un√ľbertrefflicher Spannung gebaut, in irritierender K√ľrze,kein Wort zuviel, keines fehlt …”
Dem ist nichts hinzuzuf√ľgen und ich staune, dass mich dieses Buch erst jetzt gefunden hat. 

Gottesdienst zum Thema Atem

Zur Semesterer√∂ffnung an der Philippsuniversit√§t in Marburg wurde Prof. Marcel Martin eingeladen eine Predigt zum Thema “Panzer des Glaubens” zu halten. Es wurde eine Predigt f√ľr den Atem …

Ehre

November 2020
von Elif Shafak  (Kein & Aber Verlag)

Pembe erhoft sich ein erf√ľllteres Leben, als sie mit ihrem Mann udn drei Kindern von Istambul nach London zieht. Doch die Familie scheint weder den Anspr√ľchen ihrer alten noch der neuen Kultur gerecht zu werden. Als Pembe Elias kennenlernt er√∂ffnet dieser ihr neue Horizonte. Jamila, die Zwillingsschwester von Pembe, die in Istanbul ein einsames Dasein fristet sp√ľrt, dass sich mit der neuen Bekanntschaft gro√ües Unheil anbahnt und entschlie√üt sich dazu, nach London zu reisen.
Es ist ein monumentaler Generationenroman √ľber Liebe, Familie udn eine Tat, deren Wucht niemanden unber√ľhrt l√§sst.

Madame le Commissaire

Oktober 2020
von Pierre Martin (Knaur Verlag)

Wer die Provence liebt, sollte diese Literaturreihe lesen. Man riecht f√∂rmlich den Lavendelduft und die gute franz√∂sische K√ľche. Man erfreut sich an den etwas verschrobenen Einwohnern Fragolins im Hinterland der C√īte d’Azur und eben an Mme. le Commissaire, Isabelle Bonnet, ihren vielf√§ltigen Beziehungen und die Leichtigkeit in der sie Dinge zusammenbringt und Kriminalf√§lle l√∂st.
Unbedingt in der Reihenfolge lesen!!
Eigentlich m√∂chte man dann gleich mal verreisen … und nat√ľrlich in die Provence!

Ein Gentleman in Moskau

August 2020
von Amor Towles (List Verlag)

Ein Buch, das wie geschaffen ist f√ľr die Beschr√§nkungen des Lebens durch Covid 19.
Es spielt 1922 in Moskau. Der kluge und genussfreudige Graf Rostov wird verhaftet und zu lebenslangen Hausarrest verurteilt. Ab sofort muss er im Hotel Metropol, dem ersten Haus am Platz sein Leben fristen und all seine Privilegien aufgeben. Trotz dieser eingeschr√§nkten Umst√§nde lebt er seine √úberzeugungen, dass selbst kleine gute Taten einer chaotischen Welt Sinn verleihen. W√§hrend Russland st√ľrmische Zeiten durchlebt, verweilt er im Hotel, nimmt eine eine Arbeit als Hilfskellner an und ist und bleibt dabei stets ein Gentleman. Als ihm eine Freundin ihre kleine Tochter anvertraut, w√§chst der Graf √ľber sich hinaus.

 

Schnee der auf Zedern fällt

Juli 2020
von David Guterson   (dtv Verlag)
Ein wiederentdecktes Buch, das mich in den letzten Tagen sehr erfreute.
Das Buch spielt auf der Insel San Piedro nach dem zweiten Weltkrieg.Ein mysteriöser Mordfall lässt alte Familienfehden und die im Weltkrieg entstandenen Spannungen zwischen der angelsächsischen und japanischen Bevölkerung wieder aufleben. Kabuo Miyamoto, ein Lachfischer wird angeklagt seinen Kollegen Carl Heine ermordet zu haben.Ishmael Chambers, Reporter, Redakteur und Herausgeber der einzigen Zeitung der Insel versucht das Verbrechen aufzuklären. Hinweise und Indizien verdichten und verändern sich wie der stetig fallende Schnee, der die Landschaft der Insel ständig verändert. Ein tiefer und poetischer Roman voller wunderbarer Momente.

Alles in der Welt der Erscheinungen

Foto: Lucie Bolmont

 

Alles in der Welt der Erscheinungen ist in
Bewegung und unterliegt dem Wandel;
Gott aber ist ewige Stille.

 

Paramahansa Yogananda

Du bist das Placebo -Bewusstsein wird Materie

Juni 2020
von Dr. Joe Dispenza

K√∂nnen wir uns allein mit der Kraft der Gedanken heilen, ganz ohne Medikamente, ganz ohne Operationen? Dr. Joe Dispenza, Neurowissenschaftler udn Physiologe, widmet sich in diesem Buch der Geschichte udn Physiologie des Placebo-Effekts und lehrt in seinen Workshops deren Anwendung. Viele dokumentierte F√§lle von Krebspatienten, Menschen mit Herzfunktionsst√∂rungen, Depressionen, Arthritis wurden gesund, indem sie auf ein Placebo vertrauten. Andererseits sterben Menschen, die sich als Opfer eines Fluchs oder Voodoo-Zauberst f√ľhlten oder an eine fatale medizinische Fehldiagnose glaubten.

Das rote Adressbuch

Mai 2020
von Sofia Lundberg (Goldmann Verlag)

Zu ihrem 10ten Geburtstag erh√§lt Doris von ihrem Vater ein rotes Adressbuch geschenkt, in das sie alle Menschen schreiben soll, die ihr etwas bedeuten. Jahrzehnte sp√§ter beschlie√üt sie anhand dieser Eintragungen ihre Lebensgeschichte niederzuschreiben. Ein sehr feinf√ľhlig geschriebenes Buch, das die Endlichkeit und die Lebendigkeit eines gelebten Lebens  in den Blick nimmt.

Vier mal Schönes

Weil wir wollten, dass weiterhin, trotz allem, noch Begegnungen stattfinden k√∂nnen, haben wir, vier K√ľnstlerinnen aus M√ľnchen und den USA, zu Beginn der Ausgangssperre bei uns ein besonderes Projekt begonnen: Wir verschenken Kunst. Und zwar verschenkt jede von uns an einem Tag der Woche das, womit sie gew√∂hnlich ihr Geld verdient. Montags macht die Musikerin Doro Heckelsm√ľller f√ľr den oder mit dem, der sie anruft, am Telefon Musik, am Dienstag postet die Fotografin Barbara Greenhill, die in San Francisco wohnt, ein Bild, am Mittwoch erz√§hlt die Geschichtenerz√§hlerin Katharina Ritter, dem, der bei ihr anruft, am Telefon eine Geschichte. Und am Donnerstag schreibt Andrea K√§stle, Journalistin, Historikerin und Biographin, Leuten, die ihr am Telefon etwas aus ihrem Leben erz√§hlt haben, eine ‚ÄěBlitzbiographie”.


Wie gesagt, alles ist umsonst. Die vier sagen: “Wir alle k√∂nnen uns im Moment nicht mehr sehen, keiner l√§uft gerade dem anderen einfach so √ľber den Weg. Dann wollen wir wenigstens digital und √ľbers Telefon Kontakte kn√ľpfen! Und ein bisschen Sch√∂nes und Spannung reinbringen in den Alltag von uns allen, ehe der allzu eint√∂nig zu werden droht.‚Äú
Kontakte: Andrea K√§stle  Doro Heckelsm√ľller Katharina Ritter

Die Fotos von Barbara Greenhill werden auf dem Instagram-Account der vier gepostet, dort ver√∂ffentlicht Andrea K√§stle au√üerdem jeden Donnerstag die Kurzbiographie einer ber√ľhmten Person. Folgen Sie uns auf: vier_mal_schoenes@instagram

Namiko und das Fl√ľstern

April 2020
von Andreas S√©ch√©  (Ars Vivendi Verlag)

Ein junger deutscher Journalist recherchiert in Kyoto √ľber die G√§rten Japans. Dabei begegnet  er  Namiko und durch sie wird sich sein ganzes Leben ver√§ndern. Sie lehrt ihn eine offene, nicht-wertende Geisteshaltung, das, was man im ZEN dein Anf√§nger-Geist beschreibt.
Der ZEN Garten dient als Ort des Begreifens, eine Verdichtung alles Lebendigen – von Geburt und Tod, von Liebe und Jahreszeiten. Eine wundersch√∂ne Liebesgeschichte die alle und alles wandelt wird hier in wundersch√∂nen Worten  gezeichnet.

Corona Virus aus naturheilkundlicher Sicht

Alle sind dazu aufgerufen dazu beizutragen, die Ausbreitung des Coronavirus zu verlangsamen. Unsere Praxis f√ľr Physio-, Massage-, und Atemtherapie wird zum 20.04.20 wieder in Betrieb genommen. Wir haben eine gute L√∂sung zum Schutz f√ľr die Patienten und Behandlerinnen gefunden und falls Sie Interesse haben: melden Sie sich.

Noch eine ganze Weile werden wir unser Verhalten in der Hygiene ver√§ndern m√ľssen:
Statt sich zu umarmen gibt es den Ellbogenkuss auf eine soziale Distanz von 1,5 m achten und sehr viel häufiger die Hände zu waschen.
In die Armbeuge niesen oder husten und sich zu √ľben die H√§nde nicht in Kontakt mit dem Gesichht (Schleimh√§ute) zu bringen. Einen Mundschutz kann man einfach selbst n√§hen. Er verhindert nicht eine Ansteckung mit Covid 19 – jedoch sch√ľtzt er die Mitmenschen vor den eigenen Spucktr√∂pfchen, die beim Reden, Niesen oder Husten entstehen. Es bleibt dabei: 
Menschen mit Vorerkrankungen brauchen unsere Unterst√ľtzung und Achtsamkeit !!!

Ist es nicht gro√üartig, dieses gro√üe Miteinander, das wir im Moment rund um uns herum erleben und erfahren k√∂nnen: die Nachbarschaftshilfen beim Einkauf f√ľr Menschen, die besser derzeit zu Hause bleiben. Sanit√§ter, Feuerwehrleute, Menschen aus dem Gesundheits-, und Pflegewesen und Menschen in den Superm√§rkten, die durch Ihr Dasein und Arbeiten erm√∂glichen, dass es keinen Versorgungsengpass gibt. DANKE!
Lasst uns auch die Menschen in unser Herz nehmen, die unter sehr viel schlimmeren Bedingungen diese Zeit erleben in Fl√ľchtlingslagern in Griechenland und in der T√ľrkei und vielleicht w√§re es jetzt der richtige Zeitpunkt nicht nur unsere L√§den mit Eink√§ufen und Gutscheinen zu sch√ľtzen, sondern auch an vertrauensw√ľrdige Organisationen zu spenden.

Die Coronapandemie beeintr√§chtigt berufliches und privates Leben und deshalb ist es notwendig nun langsam, neben der fachlichen Expertise, auch einen Dialog zu f√ľhren, wie man aus dieser Krise wieder herauskommt. Virologen gehen davon aus, dass uns Corona wohl noch mind. 2 Jahre besch√§ftigen wird und bei ausreichender medizinischer Kapazit√§t die Sterberate unter 1% liegt.  Wann es eine Impfung geben wird ist derzeit noch ungewiss.

Homöopathie bei Covid-16 sinnvoll?

Gut informiert ist man beim Update-Talk des NDR mit Christian Drosten (Chefvirologe der Berliner Charit√©), der von Montag bis Freitag √ľber die neuesten Entwicklungen spricht.

Ein sehr informativer You Tube Film von der promovierten Chemikerin und Wissenschaftskommunikatorin Mai aus Hemsbach, die Corona und die Perspektiven behandelt und vor allem auch, auf welche Zeitr√§ume wir uns alle einstellen m√ľssen.

Hier ein Artikel des Zukunftsforschers Matthias Horz √ľber das, was am Ende des langen Corona-Tunnels auf uns warten k√∂nnte.