Archiv f√ľr den Monat: April 2013

Atmen auf Kreta

Atmen und Yoga
Ferienkurs auf Kreta 

Die Bucht von Souda bei Plakias an der S√ľdk√ľste Kretas l√§dt zum Aufatmen, Durchatmen und Entspannen ein. Im hellen Licht, dem klaren, frischen Wasser des Meeres und den s√ľdlichen D√ľften erleben Sie die Atmosph√§re dieser griechischen Insel. Hier k√∂nnen Sie wieder Kraft sch√∂pfen, die eigenen Ressourcen¬† aktivieren und sich ganz lebendig f√ľhlen.
Gef√ľhrte Atem√ľbungen erm√∂glichen Ihnen, sich ganz vom Alltagsgeschehen loszul√∂sen, sich zu entschleunigen, Fehlspannungen im K√∂rper aufzul√∂sen und zu erfahren, wie die innere Unruhe einer Gelassenheit weicht.

Da sich Atmen und Yoga so gut erg√§nzen, wird Sie Annet M√ľnzinger abends behutsam durch dynamische und ruhige Yogasequenzen f√ľhren. Sie tauchen in den K√∂rper und erleben wie die eigene Kraft flie√üt, Sie flexibler werden und sich Ihre Sinne sensibilisieren.¬† Die Begegnung mit sich selbst wird m√∂glich durch die bewusste Hingabe an den Augenblick,¬†¬† die Begegnung mit den Anderen und durch die Intensit√§t der gemeinsamen Arbeit.

Wenn Sie nach Hause zur√ľckkehren, wird sich Ihr K√∂rper an die √úbungen erinnern und Ihnen¬† helfen, besser im Rhythmus Ihres Atems zu bleiben und so mit Anforderungen des Alltags¬†¬† gelassener umzugehen.¬† Weiterlesen

Wodka und Brot

April 2013
von Mira Magén (dtv-Verlag)

Wodka und Brot IMG_klein Eines Morgens, beim Fr√ľhst√ľck entscheidet Gideon, ein Starverteidiger, Urlaub vom Leben zu nehmen. Er will als Fischer leben und sein Ich wiederfinden. Mit seiner Frau Amia, einer erfolgreichen Steuerberaterin, und seinem Sohn Nadav waren sie das Inbild einer modernen Familie. Auch Amia gibt ihren Job auf, um den Lebensmittelladen ihrer Eltern weiterzuf√ľhren. In diesem Roman geht es um die Fragw√ľrdigkeit b√ľrgerlicher Tr√§ume, um Liebe und Freiheit und die Macht, mit der das Leben die Menschen zwingt, Dinge hinzunehmen.
Ein bewegendes und aufr√ľhrendes Buch.
 

Was ist f√ľr Dich der Tod?

Immer wieder hat er etwas ganz Unvorstellbares. Er ist immer in meinem Bewusstsein.
Ich habe in einem unserer Gespr√§che von meiner Erfahrung der Gleich-G√ľltigkeit von
Leben und Tod gesprochen. Jetzt, wo ich ihm näher komme, wird mir auch das große
Geschenk des Entlassenwerdens aus der Leiblichkeit im Ausatem noch bedeutungsvoller,
wenn ich mich in seinen Strom legen kann, mich tragen lasse. Ich habe es immer wieder
erlebt, bewusst, und bitte darum, dass mich dieses Vertrauen in meinen letzten Ausatem
trägt, Рhinein in die andere Welt. Eines meiner Lieblings-Haikus ist:

‚ÄěAm Ende meiner
Reise ohne Ziel will ich fallen
in Ginsterbl√ľten.‚Äú
Sora

Aus: Herta Richter: Vom Wesen des Atems. Reichert Verlag Wiesbaden 2006, S. 135

Meine Atemlehrerin Herta Richter starb am 20.03.2013 im Alter von 87 Jahren.

Gönne dich dir selbst!

Foto: B. Hermann, M√ľnchen

¬†Wenn also alle Menschen ein Recht auf dich haben, dann sei auch du selbst ein Mensch, der ein Recht auf sich selbst hat. Warum solltest einzig du selbst nichts von dir haben? Wie lange noch schenkst du allen anderen deine Aufmerksamkeit, nur nicht dir selber? Bist du dir etwa selbst ein Fremder? Bist du nicht jedem fremd, wenn du dir selber fremd bist? Ja, wer mit sich selbst schlecht umgeht, wie kann der gut sein? Denke also daran: G√∂nne dich dir selbst. Ich sage nicht: Tu das immer. Ich sage nicht: Tu das oft. Aber ich sage: Tu es immer wieder einmal. Sei wie f√ľr alle anderen auch f√ľr dich selbst da, oder jedenfalls sei es nach allen anderen.

Bernhard von Clairvaux (1091 Р1153), französischer Zisterzienser-Abt und Theologe