Archiv f√ľr den Monat: November 2011

Die feine Nase der Lilli Steinbeck

November 2011
von Heinrich Steinfest (PiperTaschenbuch)

 

Lilli Steinbeck, stilbewusste Polizistin mit deformierter „Klingonennase“, soll den nach einem n√§chtlichen Apfelwurf durchs Einfamilienhausfenster den entf√ľhrten Vogelforscher Georg Stransky retten, begegnet dabei Dronten (eigentlich ausgestorben), V√∂geln und dem Detektiv Spiridon Kallimachos (fett, unverwundbar), dessen Kind sich nur von Lilli Steinbeck beruhigen l√§sst. Ein wunderbar erheiternder Roman, der einen staunen l√§sst, was sich ein Autor so alles ausdenken kann. Gut f√ľr Menschen, die Krimis m√∂gen und eine Freude am Absurden haben.

Vom Lachen und vom Lächeln

Der verlorenste aller Tage ist der,
an dem man nicht gelacht hat.
Nicolas Chamfort

von Dr. K.O. Kuppe       aus Atem und Mensch 1/1965

In vorchristlicher Zeit hat bereits Heraklid den Ausspruch getan, dass Lachen und Weinen des Menschen heilige Handlungen seien. Er hat das wissenschaftlich bewiesen, aber er hat wahrscheinlich intuitiv erfasst, dass sowohl im Lachen als auch im Weinen etwas Elementares, Urspr√ľngliches zum Ausdruck kommt.
Jedes Lachen und jedes Weinen f√ľhrt zu einer seelischen und auch k√∂rperlichen Ersch√ľtterung.

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