Archiv f√ľr den Tag: 2. April 2009

Spiel mit dem Atem Рschöpferisches Handeln

von Claudia Juretzko-Schroll

 ‚ÄěNur im Spiel ist der Mensch ganz Mensch.‚Äú 
 Friedrich Schiller

Aufgrund meiner Arbeit mit Kindern hat mich das Thema der AFA-Tagung 2001 ‚ÄėAtem-Kunst – Sch√∂pfen aus dem Moment‚Äô bewogen, einige Gedanken zum kindlichen Spiel und seiner Verbindung zum Atem niederzuschreiben. Spiel und Atem sind f√ľr mich gleicherma√üen Mittler zwischen Innen- und Au√üenwelt und scheinen √§hnlichen Gesetzm√§√üigkeiten zu unterliegen. Beide haben ihren Ursprung im Augenblick, werden aus dem Moment heraus kreiert. Das ‚ÄúSein‚ÄĚ im zeitlosen Raum ist das Geschenk von Atem und Spiel, wenn es uns und den Kindern gelingt, ganz einzutauchen.
Atemkraft und spielerische Ausdruckskraft wachsen uns im Laufe unseres Lebens jeden Augenblick neu zu oder werden durch äußere Faktoren eingeengt und behindert; sowohl das Spiel als auch der Atem sind leicht störbar.
Zu erforschen, inwieweit Spiel und Atem sich gegenseitig

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