Mo, 15. August 2011
Foto: Michel Seyffer, München

Abel steh auf, es muss neu gespielt werden
täglich muss es neu gespielt werden
täglich muss die Antwort noch vor uns sein
die Antwort muss ja sein können wenn du nicht aufstehst
Abel wie soll die Antwort diese einzige wichtige Antwort sich je verändern wir können alle Kirchen schließen und alle Gesetzbücher abschaffen in allen Sprachen der Erde wenn du nur aufstehst und es rückgängig machst
die erste falsche Antwort auf die einzige Frage auf die es ankommt steh auf damit Kain sagt damit er es sagen kann Ich bin dein Hüter Bruder wie sollte ich nicht dein Hüter sein
Täglich steh auf damit wir es vor uns haben dies Ja ich bin hier ich dein Bruder Damit die Kinder Abels sich nicht mehr fürchten weil Kain nicht Kain wird Ich schreibe dies ich ein Kind Abels und fürchte mich täglich vor der Antwort die Luft in meiner Lunge wird weniger wie ich auf die Antwort warte
Abel steh auf
damit es anders anfängt
zwischen uns allen
Die Feuer die brennen
das Feuer das brennt auf der Erde
soll das Feuer von Abel sein
Und am Schwanz der Raketen
sollen die Feuer von Abel sein
Hilde Domin
Mo, 1. August 2011
Für alle, die gern kochen oder es lernen wollen :
ASIATISCH
KOCHEN
“Die” asiatische Küche gibt es natürlich ebenso wenig wie die afrikanische oder die europäische. Aber als Überschrift für den heutigen Kochkurs ist die Begriffl ichkeit sicherlich geeignet: wir unternehmen einen Streifzug durch die chinesische, indische und thailändische Küche. Wir kochen mit dem Wok, mit Reis, Nudeln und Gemüse, mit asiatischen Gewürzen, mit Curry und Kokosmilch und bereiten
vegetarische und Fleischgerichte zu, scharf, aber auch „europäisch abgemildert“.
Kursleitung: Oliver Wick www.oliverwick.de
Kurszeit: 15.30 – 19.00 Uhr
Kursgebühr 19 € [inkl. Essen und Getränke]
Kursort: Feierwerk, Hansastraße 41, 81373 München,
MVV: Busse 152 und 131 Haltestelle Hansapark,
U4 / U5 / S7 / Bus 133 Heimeranplatz, Bus 134 Baumgartnerstraße
gefördert von
Anmeldung bis 10.10. unter Tel: 089/72488240 oder low[at]oliverwick.de
Fr, 1. Juli 2011
von Helga Segatz
wurde in Heidelberg in der Willy-Hellbach-Schule (= Berufsfachschule und Wirtschaftsgymnasium) von dem Schulleiter Ernst Fritz Schubert entwickelt. Es findet derzeit in über 30 Schulen im deutschsprachigen Raum Anwendung und wurde durch Prof. Gehmacher (OECD-Beauftragter Österreichs) und Prof. Wolfgang Knörzer (Päd. Hochschule Heidelberg) evaluiert. 2008 bekam es durch Bundespräsident Köhler eine Auszeichnung durch eine gemeinsame Initiative von Wirtschaft und Bundesregierung: den Preis für „Deutschland – Land der Ideen“. Die Evaluationen belegen den Erfolg des Programms v.a. auf den Ebenen der Verbesserung des seelischen, körperlichen und sozialem Wohlbefindens sowie der Stärkung der Persönlichkeit.
Worum geht es?
Das Schulfach „Glück“ ergänzt die schulische Bildung und deren Aufgabe, die Jugendlichen auf eine akademische oder beruflichen Laufbahn vorzubereiten, um den Bildungsanspruch, im Sinne der Erziehung die Jugendlichen zu gebildeten und kultivierten Menschen, zu erziehen. Dabei werden die persönlichen Anlagen und Möglichkeiten der Jugendlichen aufgenommen und weiterentwickelt. Da die Familien offenbar nicht mehr durchgehend in der Lage sind, gesellschaftliche Werte, wie traditionelle Verhaltensweisen, Traditionen und Normen zu vermitteln, versucht das Schulfach "Glück" diese als Grundlagen für
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Fr, 10. Juni 2011
Rund 8100 Besucher – Klinikmanager, Gesundheitsunternehmer, Wissenschaftler, Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Vertreter von Politik und Verbänden – diskutierten drei Tage lang engagiert über die aktuellen Herausforderungen des Gesundheitswesens.
Den Eröffnungsvortrag hielt Prof. Dr. Gerald Hüther – den Videobeitrag des Eröffnungsvortrages finden Sie hier
Mi, 1. Juni 2011

Die meisten Probleme, die innerhalb einer Gemeinschaft entstehen, werden dadurch hervorgerufen, dass ihre Mitglieder äußeren Phänomenen mehr Aufmerksamkeit schenken als dem, was in ihnen selbst geschieht.
Dalai Lama
Photo: Helga Segatz
Fr, 1. April 2011
"Gibt es ein Leben nach der Geburt?" fragt ein Zwilling im Mutterleib den Anderen.
"Natürlich nicht", sagt der andere, "hast Du jemals jemanden zurückkommen sehen. Niemand ist zurückgekommen, um uns davon zu berichten".
"Ich hatte so eine Vision, so eine Idee, wir werden auf unseren Füßen laufen und springen und tanzen und man nennt das dann spielen."
Sagt der andere: "Das ist doch Blödsinn, das geht doch gar nicht, da ist doch die Nabelschnur viel zu kurz."
"Die Nabelschnur werden wir nicht mehr haben."
"Was?" fragt der andere, "wie sollen wir dann versorgt werden?"
"Wir werden mit unserem Mund essen."
"Also Du hast ja vielleicht Ideen."
"Ja und wir werden unseren Vater und unsere Mutter kennen lernen."
"Jetzt geht`s aber los. Du glaubst doch nicht an Vater oder Mutter? Hast Du schon mal einen Vater oder eine Mutter hier gesehen?"
"Also neulich hat unser Vater gesagt: Ich liebe Dich! Und damit meinte er unsere gesamte Welt und wenn Du ganz achtsam lauschst, dann kannst Du unser Mutter singen hören und spüren, wie sie die gesamte Welt streichelt."
( Metapher für die Beschränkheit unserer Wahrnehmungen und Interpretationen von: Henri Nouwen, *1932 † 1996, römisch-katholischer Priester, Psychologe, Schriftsteller. )
Fr, 11. März 2011
heute abend geht es los:
11. März, 18.00 SchauRaum im Ackermannbogen, Therese-Studer-Str. 9. Rückgebäude: Vernissage der Ausstellung Ent-Puppung, Skulpturen von Marlies Poss und Blanka Wilchfort, und um 20.00 in der Kreativgarage liest Barbara Yurtdas Texte moderner türkischer Autorinnen
Morgen, gemeinsame Teppichgestaltung – Samstag, 12. März, Sommerstr. 9 im Atelier von Stephanie Müller und Klaus Dietl, zwischen 15.00 und 17.00
Wichtig: Der Vorverkauf läuft schon auf Hochtouren, aber es gibt noch Karten für das Eröffnungskonzert am 19.3. in der SeidlVilla, bitte reservieren unter 089 333139 und für die Nacht der Bühnenfrauen in der Drehleier, Reservierungen unter 089482742.
Für die Veranstaltungen im Traumstadtsalon wird die Tage eine Reservierungsnummer auch bekannt gegeben, das Platzangebot dort ist begrenzt.
19.-26. März MÜNCHNER MÄRZ DER FRAUENEDITION
Programmübersicht
Di, 8. Februar 2011
Sendung in BR 3 am Mittwoch, den 09.02.11 um 19 Uhr
Vom Glauben an die leibliche Auferstehung – Dass die menschliche Seele unsterblich ist und es somit ein Leben nach dem Tod gibt, daran glauben viele Menschen. Aber wie ist das mit dem menschlichen Körper?
Welche Vorstellung haben wir vom "Danach"?
Die Dokumentarfilmerin Dagmar Knöpfel nähert sich mit diesen Fragen Patienten und Mitarbeitern einer Palliativstation und eines Hospizes an. Der Tod als täglicher Begleiter verliert hier etwas von seinem Schrecken und ist trotzdem die große Unbekannte, die jeder für sich definieren muss.
Der katholische Theologe und Professor für Spiritualität der Medizin, Dr. Eckhard Frick, hat sich mit der Frage befasst, was wir uns unter leiblicher Auferstehung vorstellen können und sich mit diesem Element der christlichen Glaubenslehre näher befasst. Er und sein evangelischer Kollege, Dr. Traugott Roser, interpretieren das Menschsein und die Auferstehung ebenso wie der Radiologe Dr. Thomas Nagelmüller und der Palliativmediziner Dr. Binsack.
"Aufgenommen in den Himmel" – eine äußerst einfühlsame Dokumentation um unseren Körper und Geist, wie wir funktionieren.
Di, 1. Februar 2011

ist vom Beobachter
nicht losgelöst,
vielmehr in dessen Individualität
verschlungen und verwickelt.
Johann Wolfgang von Goethe
Foto: Helga Segatz
Sa, 1. Januar 2011
Wie altes Wissen die Medizin verändert
ARD Sendung vom 15.12.2010, 23.30 Uhr
Information:
Ein Kind kommt zur Welt, das nach medizinischem Wissen keine Chance hatte. Es überlebt, weil der Arzt dem Gefühl der Mutter vertraute. Ein gelähmter Cellist kehrt zurück auf die Konzertbühne, auch wenn das nach vier Hirnoperationen ausgeschlossen schien. Er braucht keinen Rollstuhl mehr, weil er lernte, die Kraft innerer Bilder zu nutzen.
Blieb altes Wissen erhalten, weil es sich immer wieder als nützlich erwiesen hat? Die Medizin kann nur gewinnen, wenn sie technischen Fortschritt mit Empathie und altes Wissen mit neuen Erkenntnissen verbindet.
Der Film dauert 43 Minuten und lohnt sich: Klicken sie hier!