Literatur

Literatur-Tipps

Die Holunderschwestern

Oktober 2016
von Teresa Simon (Heyne Verlag)

img_20161128_0002_newDie Restauratorin Katharina bekommt Besuch aus England: Alex Bluebird √ľberreicht ihr die Tageb√ľcher ihrer Urgro√ümutter Fanny, die bis ins Jahr 1918 zur√ľckreichen, indem sich Fanny in M√ľnchen eiinen Namen macht als K√∂chin. Die Tageb√ľcher beschreiben das aufregende Leben zwischen den beiden Weltkriegen. Fanny lernt viele K√ľnstler kennen und ist um ihre eifers√ľchtige Schwester in Sorge, die bis heute in der Familie der Restauratorin todgeschwiegen wird. 
Katharina begreift, dass damals etwas geschehen sein muss, das bis heute Schatten auf ihre Familie wirft. sie taucht immer weiter in die Vergangenheit ein und kommt einem unvorstellbaren Verrat auf die Spur.
Eine spannende Geschichte, die anschaulich beschreibt, wie der Boden bereitet wird – der dann zur Diktatur des Nationalsozialismus f√ľhrt.

Die vierzig Geheimnisse der Liebe

Juli 2016
von Elif Shafak (Kein & Aber Pocket Verlag)
ShafakElla ist vierzig, verheiratet, hat drei Kinder im Teenageralter und lebt in einer amerikanischen Kleinstadt. Als Gutachterin f√ľr eine Literaturagentur taucht sie ein in einen Roman √ľber den Sufi-Dichter und Mystiker Rumi, und die vierzig ewigen, geheimnisvollen Regeln der Liebe. Sie beginnt ihr eigenes Leben zu hinterfragen.
Wunderbar zu lesen! Wunderbar in die einzelnen Kapitel einzutauchen und sie an sich wirken zu lassen.

Fremde Wasser

April 2016
von Wolfgang Schorlau (KiWi Verlag)
Fremde Wasser_kleinBevor die Bundestagsabgeordnete Angelika Schöllkopf im Plenum des Bundestages ihre Rede halten kann, bricht sie zusammen und stirbt vor laufender Kamera. Die Großmutter glaubt nicht an den plötzlichen Herztod und beauftragt den Privatermittler Georg Dengler mit Nachforschungen.
Im Zuge dieser Ermittlungen befindet er sich mitten im globalen Machtkampf um den wichtigsten Rohstoff der Welt: Wasser.
Wolfgang Schorlau sagt zu diesem Buch: “ die Figuren sind ausgedacht. Der zugrunde liegende Sachverhalt ist es nicht. In diesem Krimi ist verdammt wenig erfunden“ und verweist auf seine Homepage in der man nachrecherchieren kann.
Ein Muss!

Die Wahrheit √ľber den Fall Harry Quebert

April 2016
von Joel Dicker (Piper Verlag)
Quebert_kleinIm Garten des bekannten Harry Quebert wird eine Leiche gefunden und mit ihr das Originalmanuskript seines Bestsellers. Es ist die seit 33 Jahren verschollene Nola, eine damals 15jährige junge Frau. Als Quebert auch noch zugibt mit ihr ein Verhältnis gehabt zu haben ist der Skandal perfekt.
Er wird verhaftet und des Mordes angeklagt. Der einzige, der noch zu ihm h√§lt ist sein Sch√ľler und Freund Marcus Goldmann, mittlerweile ebenfalls ein erfolgreicher Schriftsteller. Er f√§hrt nach Aurora um auf eigene Faust zu ermitteln.
Ein raffinierter Krimi und ein atemberaubendes Lesevergn√ľgen bis zur letzten Seite.

Die letzte Flucht

März 2016
von Wolfgang Schorlau (KiWi-Verlag)
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Prof. Dr. Bernhard Voss, Arzt in der Charit√® wird eines schrecklichen Verbrechens beschuldigt: er soll eine Neunj√§hrige mi√übraucht und ermordet haben. Die Beweise sind erdr√ľckend. Georg Dengler macht sich an die Arbeit und entdeckt die Bedrohung durch die √ľberm√§chtige Pharmaindustrie. Fast nebenbei erz√§hlt er die Geschichte √ľber den Widerstand gegen das Bauprojekt Stuttgart 21.
Eine „Geschichte“, bei in der einem der Atem stockt!

Das Gold im Schatten

Februar 2016
von Robert A. Johnson (Peter Hammer Verlag)
Der goldene Schatten
In diesem Buch werden Einsichten von Robert A. Johnson vermittelt √ľber die Projektion. Es geht darum positive Eigenschaften wie Kreativit√§t, Mut, Fantasie und Eigensinn aus dem Schatten der eigenen Pers√∂nlichkeit ans Licht zu bringen und in Besitz zu nehmen.

Der Sommer ohne Männer

Januar 2016
Sri Hustvedt (rororo Verlag)
Hustfeld klein
Die Dichterin Mia steckt in einer Krise: ihr Mann Boris will eine Ehe-Pause.
Diese Pause ist nicht nur j√ľnger als sie, sondern auch noch seine Assistentin. Mia beschlie√üt die n√§chste Zeit in der N√§he ihrer Mutter, einer vitalen 90j√§hrigen und deren Freundinnen zu verbringen. Es ist eine Zeit ohne M√§nner und eine Zeit der Reflexion.
Ein wunderbares Frauenbuch: es geht um M√ľtter, Freundinnen, T√∂chter, √ľber Rivalinnen und junge sowie alte Frauen.

Das Geräusch einer Schnecke beim Essen

Dezember 2015
von Elisabeth Tova Bailey (Nagel & Kimche Verlag)
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Durch eine Krankheit zur Ruhe gezwungen beobachtet die Autorin wie beiläufig eine Schnecke, die im Blumentopf neben ihrem Bett lebt.
Der Leser wird mitgenommen in eine faszinierende Expedition ins Tierreich, l√§sst ihn poetisch staunen und gibt wissenschaftliche Ausk√ľnfte √ľber ein hochgradig komplexes Lebewesen.
F√ľr mich ein g√§nzlich unerwartetes Lesevergn√ľgen!

Die Frau auf der Treppe

November 2015
von Bernhard Schlink (Diogenes Verlag)
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Ein ber√ľhmtes Bild von einer Frau ist lange verschollen und taucht pl√∂tzlich wieder auf. Drei M√§nner, die diese Frau einst liebten und sich von ihr betrogen f√ľhlten treffen sich mit ihr an der australischen K√ľste. Die einen wollen haben, was ihnen vermeintlich zusteht – nur einer begegnet der Frau neu.
Dieses Buch beginnt als Krimi und endet als Lebens-, und Liebesgeschichte.

Die Pilgerjahre des farblosen Herrn Tazaki

September 2015
von Haruki Murakami (btb Verlag)

Haruku Murakami_kleinDer junge Herr Tazaki ist Teil einer Cliique von f√ľnf Freunden, die alle eine Farbe im Namen haben. Nur er f√§llt aus der Reihe und empfindet sich auch im √ľbertragenen Sinne als „farblos“. Als er nach der gemeinsamen Schulzeit zum Studieren nach Tokio geht, bleibt diese Gemeinschaft erst einmal bestehen. Als er jedoch in den Ferien voller Vorfreude in sein Heimatdorf zur√ľckkehrt schneiden ihn seine Freunde aus unerkl√§rlichem Grund. Er erh√§lt einen Anruf, dass er sich in Zukunft von ihnen fernhalten soll, er wisse schon warum. Verzweifelt kehrt Herr Tazaki nach Tokio zur√ľck wo er ein halbes Jahr nahe dem Selbstmord verbringt. Viele Jahre sp√§ter offenbart sich der inzwischen 36-j√§hrige seiner neuen Freundin Sara. Diese ermutigt ihn sich seinen D√§monen der Vergangenheit zu stellen.

Der Trafikant

August 2015
von Robert Seethaler (Kein& Aber Verlag)
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Der 17j√§hrige Franz Huchel verl√§sst 1937 sein Elternhaus um in Wien als Lehrling in einer Trafik sein Gl√ľck zu suchen. Dort begegnet er Sigmund Freud und es entwickelt sich ein ungew√∂hnliche Freundschaft.
Die politischen und gesellschaftlichen Ereignisse spitzen sich dramatisch zu und schon bald werden alle von diesen mitgerissen.
Ein Lesegenuss!

 

No & ich

Juli 2015
von Delphine de  Vigan (Knaur-Verlag)
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Lou ist hochbegabt und eine Einzelgängerin. Sie beobachtet gerne Menschen und stellt dabei gewagte Therorien auf. Irgendwann begegnet sie No, einem Mädchen, das auf der Strasse lebt und deren Einsamkeit ihre Welt in Frage stellt.
Ein erstaunlicher Roman, der ber√ľhrt.

 

 

√úber mich sprechen wir ein andermal

Juni 2015
von Edna Mazya (KiWi-Verlag)
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Nomi, eine Verlegering aus Tel Aviv reist nach Wien, um ihren Freund, einen 
bekannten Theaterregissseur zu treffen. In Wien begegnet sie den Spuren
ihrer Familie und beschlie√üt die Tageb√ľcher ihrer Gro√ümutter Ruth zu lesen.
Damit begibt sie sich auf die Spuren ihrer Familie und einer Familiengeschichte, die niemanden unber√ľhrt l√§sst.

Liebesnähe

März 2015
von Hanns-Josef Ortheil (btb Verlag)
Liebesnähe
Eine Liebesgeschichte zwischen zwei Menschen, die sich begegnen, ohne auch nur ein einziges Wort miteinander zu wechseln.
Ein unbeschreiblicher Lesegenuss!

Geschichte einer ungeheuerlichen Liebe

Februar 2015
von Carl-Johan Vallgren (Suhrkamp Verlag)
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In einer Winternacht 1813 wird in K√∂nigsberg in einem Bordell ein mi√ügestalteter, kleinw√ľchsiger und taubstummer Knabe, Hercule Barfuss, gleichzeitig mit der sch√∂nen Henriette geboren. Keiner glaubt an das √úberleben des Jungen. Seine F√§higkeit Gedanken zu lesen rettet ihm mehr als einmal das Leben. Auf seinem abenteuerlichen Weg durch das Europa des 19. Jahrhunderts hat er nur ein einziges Ziel: seine verlorene Jugendliebe wiederzufinden. Dieses Buch ist eines der B√ľcher, die man nicht mehr aus der Hand legen kann. Eine wunderbar erz√§hlte Geschichte.