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Archiv für die Kategorie: ‘Gehört, gelesen.’

Ein gutes Neues Jahr ….

So, 1. Januar 2012

Foto: Michael Seyffer, München
Tausende von Leben hatte ich Gott gesucht. Manchmal sah ich ihn in der Ferne, aber wenn ich ihm näher kam, war er bereits weitergegangen. Ich suchte und suchte, bis ich eines Tages ein Tor sah, auf dem geschrieben war: „Dies ist das Haus, wo Gott wohnt!“
Da wurde ich zum ersten Mal unruhig und verwirrt, zitternd ging ich die lange Treppe hoch. Eben wollte ich an die Tür klopfen, als ich blitzartig innehielt, eine tiefe Frage hatte mich erschüttert. „Wenn ich an diese Türe klopfe und Gott mir öffnet, was dann? Dann wäre alles zu Ende, mein Alltag, meine spirituelle Suche, mein Abenteuer, meine Philosophien, die tiefe Sehnsucht meines Herzens. Durch dieses Tor zu gehen, das wäre Selbstmord!“
Schleunigst zog ich die Schuhe aus, schlich leise die Treppe hinunter, und sobald ich wieder unten auf dem Weg war, setzte ich meine intensive Suche nach Gott fort und renne seit Jahrtausenden weiter, ohne mich jemals umzudrehen.
Immer noch suche ich nach Gott, obwohl ich eigentlich genau weiß, wo er wohnt. Alles, was ich also auf meiner spirituellen Suche zu tun habe, ist diese Haus zu meiden, diese Haus, das mich ständig plagt, denn ich erinnere mich ganz genau, sollte ich diese Haus betreten, dann wäre alles zu Ende!“

Tagore

Dietrich Bonhoeffer

So, 2. Oktober 2011

"Im normalen Leben wird es einem gar nicht bewusst, dass der Mensch unendlich mehr empfängt, als er gibt, und dass Dankbarkeit das Leben erst reich macht. Man überschätzt das eigene Wirken und Tun in seiner Wichtigkeit gegenüber dem, was man nur durch andere geworden ist."

1943, kurz bevor er hingerichtet wurde, schrieb Dietrich Bonhoeffer dies aus dem Konzentrationslager heraus, an seine Braut.  

      Foto: Michael Seyffer, München

Leberprobleme nach Einnahme von Umckaloabo

Do, 1. September 2011

In der Süddeutschen Zeitung vom 30/31.7.11 wurde berichtet, dass nach Einschätzung der Arzneimittelkommision der deutschen Ärzteschaft (AkdÄ) die Einnahme des pflanzlichen Arzneimittels "Umckaloabo" zu Leberentzündungen führen kann. Viele Menschen nehmen Umckaloabo gegen Erkältungen und Bronchitis ein.
In der Produktinformation wird sogar darauf hingewiesen, dassdie Einnahme des frei verkäuflichen Extrakts aus den Wurzeln der südafrikanischen Pelargonie zu erhöhten Leberwerten führen kann. Nun aber wurde bekannt, dass ein 40jähriger Mann nach nur wenigen Tagen der Einnahme an einer Hepatitis erkrankt ist. Nach Informationen der SZ konnten Ärzte nach eingehender Prüfung des Falls andere Ursachen ausschließen.
Mittlerweile liegen dem deutschen Meldesystem zehn Berichte über Leberentzündungen nach Einnahme von Umckaloabo vor. Derzeit wird auch von der Europäischen Arzneimittelbehörde geprüft,  ob Umckaloabo bei Erkältung und Bronchitis überhaupt eine Wirkung hat.

Kochkurs im Feierwerk am Sonntag, den 16.10.11

Mo, 1. August 2011

Für alle, die gern kochen oder es lernen wollen :

ASIATISCH
KOCHEN

“Die” asiatische Küche gibt es natürlich ebenso wenig wie die afrikanische oder die europäische. Aber als Überschrift für den heutigen Kochkurs ist die Begriffl ichkeit sicherlich geeignet: wir unternehmen einen Streifzug durch die chinesische, indische und thailändische Küche. Wir kochen mit dem Wok, mit Reis, Nudeln und Gemüse, mit asiatischen Gewürzen, mit Curry und Kokosmilch und bereiten
vegetarische und Fleischgerichte zu, scharf, aber auch „europäisch abgemildert“.

Kursleitung: Oliver Wick www.oliverwick.de
Kurszeit: 15.30 – 19.00  Uhr
Kursgebühr 19 € [inkl. Essen und Getränke]
Kursort: Feierwerk, Hansastraße 41, 81373 München,
MVV: Busse 152 und 131 Haltestelle Hansapark,
U4 / U5 / S7 / Bus 133 Heimeranplatz, Bus 134 Baumgartnerstraße
gefördert von

Anmeldung bis 10.10. unter Tel: 089/72488240 oder low[at]oliverwick.de

 

das Schulfach “Glück”

Fr, 1. Juli 2011

von Helga Segatz

wurde in Heidelberg in der Willy-Hellbach-Schule (= Berufsfachschule und Wirtschafts­gymnasium) von dem Schulleiter Ernst Fritz Schubert entwickelt. Es findet derzeit in über 30 Schulen im deutschsprachigen Raum Anwendung und wurde durch Prof. Gehmacher (OECD-Beauftragter Österreichs) und Prof. Wolfgang Knörzer (Päd. Hochschule Heidelberg) evaluiert. 2008 bekam es durch Bundespräsident Köhler eine Auszeichnung durch eine gemeinsame Initiative von Wirtschaft und Bundesregierung: den Preis für „Deutschland – Land der Ideen“.  Die Evaluationen belegen den Erfolg des Programms v.a. auf den Ebenen der Verbesserung des seelischen, körperlichen und sozialem Wohlbefindens sowie der Stärkung der Persönlich­keit.

Worum geht es?

Das Schulfach „Glück“ ergänzt die schulische Bildung und deren Aufgabe, die Jugendlichen auf eine akademische oder beruflichen Laufbahn vorzubereiten, um den Bildungsanspruch, im Sinne der Erziehung die Jugendlichen zu gebildeten und kultivierten Menschen, zu erziehen. Dabei werden die persönlichen Anlagen und Möglichkeiten der Jugendlichen aufgenommen und weiterentwickelt. Da die Familien offenbar nicht mehr durchgehend in der Lage sind, gesellschaftliche Werte, wie traditionelle Verhaltensweisen, Traditionen und Normen zu vermitteln, versucht das Schulfach "Glück" diese als Grundlagen für

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Hauptstadtkongress 2011 – Medizin und Gesundheit im ICC Berlin

Fr, 10. Juni 2011


Rund 8100 Besucher – Klinikmanager, Gesundheitsunternehmer, Wissenschaftler, Ärzte, Pflegekräfte, Physiotherapeuten und Vertreter von Politik und Verbänden – diskutierten drei Tage lang engagiert über die aktuellen Herausforderungen des Gesundheitswesens.
Den Eröffnungsvortrag hielt Prof. Dr. Gerald Hüther – den Videobeitrag des Eröffnungsvortrages 
finden Sie hier

 

Die Geschichte mit den Zwillingen

Fr, 1. April 2011

"Gibt es ein Leben nach der Geburt?" fragt ein Zwilling im Mutterleib den Anderen.
"Natürlich nicht", sagt der andere, "hast Du jemals jemanden zurückkommen sehen. Niemand ist zurückgekommen, um uns davon zu berichten".
"Ich hatte so eine Vision, so eine Idee, wir werden auf unseren Füßen laufen und springen und tanzen und man nennt das dann spielen."
Sagt der andere: "Das ist doch Blödsinn, das geht doch gar nicht, da ist doch die Nabelschnur viel zu kurz."
"Die Nabelschnur werden wir nicht mehr haben."
"Was?" fragt der andere, "wie sollen wir dann versorgt werden?"
"Wir werden mit unserem Mund essen."
"Also Du hast ja vielleicht Ideen."
"Ja und wir werden unseren Vater und unsere Mutter kennen lernen."
"Jetzt geht`s aber los. Du glaubst doch nicht an Vater oder Mutter? Hast Du schon mal einen Vater oder eine Mutter hier gesehen?"
"Also neulich hat unser Vater gesagt: Ich liebe Dich! Und damit meinte er unsere gesamte Welt und wenn Du ganz achtsam lauschst, dann kannst Du unser Mutter singen hören und spüren, wie sie die gesamte Welt streichelt."

( Metapher für die Beschränkheit unserer Wahrnehmungen und Interpretationen von: Henri Nouwen, *1932 † 1996, römisch-katholischer Priester, Psychologe, Schriftsteller. )


 

Kleinigkeiten zum Glücklichsein

So, 1. August 2010

„Wir überschätzen das Anhalten großer Gefühle und wir unterschätzen den Einfluss der kleinen Dinge“, sagt Daniel Gilbert, Professor für Psychologie und Glücksforscher an der Universität in Harvard
Hier ein paar seiner Tipps:

  • Beginnen Sie Ihren Tag mit der unangenehmsten Aufgabe.
  • Sprechen Sie aus, wenn Sie etwas unzufrieden macht. Das Gefühl sich Luft gemacht zu haben lässt die Glückshormone strömen. Sprechen sie es ebenfalls aus, wenn Sie mit etwas sehr zufrieden sind. Je mehr Lob man gibt, desto mehr bekommen auch Sie zurück.
  • Verbringen Sie mal wieder einen ganzen Tag in der Natur. (weiterlesen …)

Marc Aurel

Fr, 15. Januar 2010

 

 

Unser Leben ist das,

was unsere Gedanken

daraus machen

 

Marc Aurel

 

 

Foto: Henner Weinschenk, München

 

Bayern 5: Gesundheit, Sonntag 29.10.09

Fr, 30. Oktober 2009

Beitrag über die Atem-Psychotonik von Prof. Dr. Volkmar Glaser mit dem Körpertherapeuten Thomas Zieseke-Grosser

zum Reinhören hier kicken:  Bayern 5