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Sind Sie zeitlos?

… die “ Vorstellung von „Zeit“ ist, dass Sie in der Vergangenheit geboren wurden, jetzt in der Gegenwart sind (obwohl es genau genommen keine „Gegenwart“ geben kann, da die „Gegenwart“ niemals stillsteht) und auf eine unbekannte Zukunft hinleben. Haben Sie sich jemals Gedanken darĂŒber gemacht, wie irrefĂŒhrend diese Vorstellung ist? Gibt es wirklich irgendeine Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft in einem objektiven Sinn? Die Vergangenheit ist unwideruflich vorbei und die Zukunft kennen Sie erst, wenn sie Gegenwart oder Vergangenheit geworden und im GedĂ€chtnis abgespeichert worden ist.“ … „Zeit betrifft Sie nur in der Bedeutung als „Dauer“, als einer messbaren Zeitspanne, einem Konzept. „Dauer“ bedeutet VergĂ€nglichkeit“ … “ Was Sie jedoch als Bewusste Anwesenheit sind, ist Zeitlosigkeit. Die „Vergangenheit“ ist nur eine Erinnerung und die „Zukunft“ nur eine Hoffnung. Es ist nur die „Gegenwart“, das JETZT, das etwas fĂŒr uns bedeutet, denn Gegenwart ist das, was wir als Zeitlosigkeit sind.“
aus „Pointers, Wegweisende GesprĂ€che mit Sri Nisargadatta Maharaj“ von Ramesh S. Balsekar
Kapitel 28

35. Heiligkreuztaler Begegnungstage

Do 29.09. – So 02.10.16

Vor ĂŒber 30 Jahren grĂŒndeten Dr. med. Jochen Gleditsch und seine Frau Anneli Gleditsch die
Heiligkreuztaler Begegnungstage.
Wir laden Sie ein uns und unsere Arbeit nÀher kennenzulernen.
Wir, das ist eine Gemeinschaft, in der sich die Menschen ihrer christlichen Sozialisation bewusst werden und aus Glaubens-Erfahrung Antworten suchen zu Lebensfragen unserer Zeit.  

Ein Zeichen der Zeit ist die erschreckende Entwicklung der psychosozialen Belastung der Menschen durch ArbeitsĂŒberlastung und Angst vor sozialem Abstieg. Die Folgen sind u.a. eine sprunghafte Zunahme der depressiven Erkrankungen und des Burn – Out Syndrom sowie psychosomatische Beschwerden. Unser Gesundheitssystem selbst ist durch wirtschaftliche und konzeptionelle ZwĂ€nge ĂŒberlastet und vielfach nur punktuell hilfreich.  

Auf dem Boden eines christlich orientierten Menschenbildes mit der Offenheit fĂŒr einen interreligiösen Dialog arbeiten wir mit meditativen Elementen, Leib- und Atemarbeit, dem Herzensgebet, meditativem Tanz, Arbeit mit Klang und Stimme, Qi Gong, systemischer Aufstellungsarbeit, Bibliodrama, dem heilenden 12-Schritte-Programm der anonymen Selbsthilfegemeinschaften, geistigem Heilen und laden darĂŒber hinaus Therapeuten zu einem intensiven Austausch ĂŒber SpiritualitĂ€t im Praxisalltag ein.

Durch das vielfĂ€ltige Gruppenprogramm, bestehend aus Morgen-  und Tagesgruppen, bereiten wir ein Beziehungsfeld, in dem heilende Erfahrungen möglich werden und in einem ökumenischen Abschlussgottesdienst zum Ausdruck kommen. Die langjĂ€hrige Seminarreihe hat gezeigt, dass die gemeinsame Suche nach dem Sinn des Lebens in undogmatischem, ökumenischem Offensein und authentischem Begegnen eine Verwandlung im Inneren bewirkt und nach außen strahlt.

Das aktuelle Programm können Sie hier einsehen.

Dieses Lauschen auf die Stille

Marianne MĂŒller blickt auf ein ungewöhnliches und erfĂŒlltes Leben zurĂŒck. Sie wuchs mit zehn Geschwistern in Elmau auf. Ihr Vater, der das Schloss gebaut hat, bleibt ein großes Vorbild. Sie verlĂ€sst mit 40 Jahren ihre Heimat um Atemtherapie zu studieren. In der Arbeit mit ihren Patienten erlebt sie, wie aus der Stille Selbstbegegnung möglich wird. Die Suche nach der Stille fĂŒhrt sie nach Indien. Dort erkennt sie: der Körper wird alt, aber die Seele immer jĂŒnger und leichter.
Marianne MĂŒller starb am 11.Oktober 2006 im Altenheim Marthashofen bei Grafrath. Der Bayerische Rundfunk hat unter Lebenslinien ein sehenswertes Portrait dieser ungewöhnlichen Frau ausgestrahlt.

34. Heiligkreuztaler Begegnungstage

30.09. – 04.10.15

Vor ĂŒber 30 Jahren grĂŒndeten Dr. med. Jochen Gleditsch und seine Frau Anneli Gleditsch die
Heiligkreuztaler Besinnungstage.
1981 begann es mit GruppenlehrgĂ€ngen fĂŒr Menschen, die an Heilung interessiert sind – und zwar speziell fĂŒr Geistiges Heilen auf christlicher Basis. Die Tagung wurde zunehmend von Therapeuten der verschiedensten Richtungen besucht aber auch von engagierten Laien, Heilhilfsberufen, Engagierten in Selbsthilfegruppen, der Nachbarschaftshilfe u.v.m.
Durch die Mithilfe erfahrener Psychotherapeuten mit christlichem Hintergrund verlagerte sich die Gruppenarbeit zunehmend auf Themen, die eine Besinnung auf die aus dem Glauben wachsende KrĂ€fte, in den Mittelpunkt stellen. Die GesprĂ€chsoffenheit in den Gruppen sowie die Gruppendynamik tragen maßgeblich zur Aufarbeitung von inneren Konflikten und zur KlĂ€rung von Beziehungsfragen bei.

Das aktuelle Programm können Sie hier einsehen.

Clauds

Tipp:
vom 26.06. – 26.07.15 kann man in der Heilig Geist Kirche in MĂŒnchen (Marienplatz) eine wunderbare surreale Himmelsinterpretation mit weissen SchnĂŒren sehen, die eine skulpturale Wolkenformation bilden –
filigran und leicht: Eine Arbeit von Michael Pentry, die in dieser sehr schönen Barrockkirche fĂŒr 4 Wochen kostenlos zu sehen ist
Von 20.30 – 22.30h wird das Kirchenschiff darĂŒber hinaus mit Lichkompositionen in unterschiedlichsten Farben getaucht – dazu kommen orttypische GerĂ€usche.
Im linken Seitenschiff können „eigene“ Lebensknoten der Hammertaler Muttergottes anvertraut werden.
Alle sind dazu eingeladen – unabhĂ€ngig von der eigenen religiösen Anschauung.

MountainProjects e.V.

ZurĂŒckgeben und Schenken was Andreas Friedrich zweimal in Nepal geschenkt wurde:
Leben und Zukunft

Verantwortung ĂŒbernehmen mit gesellschaftlichem Engagement und einen aktiven Beitrag fĂŒr die Zukunft leisten ist der Grund, warum Andreas MountainProjects e.V 2013 gegrĂŒndet hat. Vor allem fĂŒr Kinder, die keine richtige Kindheit und Perspektive haben.
MountainProjects hilft in vier Bereichen: Landwirtschaft, Umwelt und Ressourcen, Gesundheit und Hygiene und vor allem:  Bildung.
Nur Bildung schafft die Grundlage fĂŒr persönliche Entwicklung, berufliche Perspektiven und soziales Handeln. Daher ist es Andreas sehr wichtig, vielen Menschen Bildungschancen zu ermöglichen und zu helfen, ihre Interessen und Begabungen zu erkennen und zu entfalten. MountainProjects baut in abgelegenen Regionen Nepals Schulen fĂŒr Kinder, die keinen oder nur unzureichenden Zugang zu Bildung haben. Gesellschaftliche Probleme wie die Herstellung der Gleichwertigkeit von Jungen und MĂ€dchen will MountainProjects mithelfen zu lösen. Die unverletzlichen Rechte und Selbstbestimmung von MĂ€dchen liegt Andreas besonders am Herzen. Deswegen unterstĂŒtzt die soziale Initiative MĂ€dchen ganz besonders.

DSC00541 copyNepal ist Andreas besonders ans Herz gewachsen, da er auf seinen Expeditionen immer wieder mit der besonderen Situation der lÀndlichen Bevölkerung in Kontakt gekommen ist. Ihnen zu helfen ist ihm eine Herzensangelegenheit, nicht zuletzt auch nach zwei tragischen Ereignissen.

MountainProjects leistet mit seinem Hilfe-zur-Selbsthilfe Programm wirtschaftliche Starthilfe fĂŒr Dorfgemeinschaften, damit sie sich eigenverantwortlich und nachhaltig entwickeln können. DafĂŒr hört Andreas und seine ehrenamtlichen Mitarbeiter den Bewohnern zu und sucht mit ihnen zusammen das Potenzial der Dörfer, um es zielgerichtet zu fördern.
Das erste Projekt ist das Dorf Kagate im schwerzugĂ€nglichen Hochland sĂŒdöstlich von Jiri in 2400 m Höhe.
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Neues ĂŒber MRSA

von Helga Segatz

Immer mehr Menschen infizieren sich im Krankenhaus mit Keimen, die das Gesundwerden erschweren bis dahin, dass die Patienten daran sterben. Traurige BerĂŒhmtheit hat dabei der MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) Erreger. Ist das Immunsystem zu schwach, wird mit hohen Gaben von Antibiotika versucht ihn einzudĂ€mmen. Leider haben viele Bakterien mittlerweile Resistenzen gegen Antibiotika gebildet. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die WHO in ihrer Agenda aufgerufen hat, auf natĂŒrliche Ressourcen zurĂŒckzugreifen.
In Glandorf wurde auf eigene Rechnung geforscht und ein PrĂ€parat entwickelt “Kremo 058¼” aus dem Hause “Dr. Pandalis”. Dr. Haasbach et al (Institut fĂŒr Zellbiologie, Uni TĂŒbingen) konnten nachweisen, dass die BlĂ€tter bestimmter Wildformen von Oregano und Schwarzer Johannesbeere stark antibakteriell wirken. Dies wirke bei Bakterien wie Pseudomonien, Salmonellen und Yersinien und eben auch bei den MRSA- Erreger. Weiterlesen

Der Seele Nach-Denken

„Was hĂŒlfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nĂ€hme Schade an seiner Seele?“ (Mk 8,36)
ein Vortrag von Dr. theol. Lothar Malkwitz anlĂ€sslich dem 6. Symposion der systemischen Peergroup MĂŒnchen. Hier geht es zum Live-Mitschnitt