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36. Heiligkreuztaler Begegnungstage

Fr 29.09. – Di 03.10.17

Vor ĂĽber 30 Jahren grĂĽndeten Dr. med. Jochen Gleditsch und seine Frau Anneli Gleditsch die
Heiligkreuztaler Begegnungstage.
Es ist eine Gemeinschaft, in der sich die Menschen ihrer christlichen Sozialisation bewusst werden und aus Glaubens-Erfahrung Antworten suchen zu Lebensfragen unserer Zeit.  

Ein Zeichen der Zeit ist die erschreckende Entwicklung der psychosozialen Belastung der Menschen durch ArbeitsĂĽberlastung und Angst vor sozialem Abstieg. Die Folgen sind u.a. eine sprunghafte Zunahme der depressiven Erkrankungen und des Burn – Out Syndrom sowie psychosomatische Beschwerden. Unser Gesundheitssystem selbst ist durch wirtschaftliche und konzeptionelle Zwänge ĂĽberlastet und vielfach nur punktuell hilfreich.  

Auf dem Boden eines christlich orientierten Menschenbildes mit der Offenheit für einen interreligiösen Dialog arbeiten wir mit meditativen Elementen, Leib- und Atemerfahrung,
dem Herzensgebet, meditativem Tanz, Arbeit mit Klang und Stimme, Qi Gong, systemischer Aufstellungsarbeit, Bibliodrama, dem heilenden 12-Schritte-Programm der anonymen Selbsthilfegemeinschaften, geistigem Heilen und laden darüber hinaus Therapeuten zu einem intensiven Austausch über Spiritualität im Praxisalltag ein.

Durch das vielfältige Gruppenprogramm, bestehend aus Morgen-  und Tagesgruppen, bereiten wir ein Beziehungsfeld, in dem heilende Erfahrungen möglich werden und in einem ökumenischen Abschlussgottesdienst zum Ausdruck kommen. Die langjährige Seminarreihe hat gezeigt, dass die gemeinsame Suche nach dem Sinn des Lebens in undogmatischem, ökumenischem Offensein und authentischem Begegnen eine Verwandlung im Inneren bewirkt und nach auĂźen strahlt.

Das aktuelle Programm können Sie hier einsehen.

Klangboot (-fahren) mit Rosemarie Seitz

Das Klangboot ist ein Musikinstrument in Form eines Bootes, in das man sich hineinlegen kann. Auf der Unterseite befindet sich ein Monochord die von Rosemarie Seitz bespielt werden, während man, warm gebettet im Boot liegt. Die Klangwellen durchdringen den Körper bis in die kleinste Zelle und werden als Vibration wahrgenommen. 
Ein wirklich besonderes Erlebnis!
Über den Körper hinaus erreicht der wohltuende obertonreiche Klang des Bootes und der Klangschalen tiefste Schichten des Seins.

Am Freitag, den 30.06.17 kommt Rosemarie Seitz nach München ins Atemhaus München (Werdenfelsstr. 16, 81377 München) und hält dort um 18 Uhr einen Vortrag über diese besondere Arbeit. Der Eintritt kostet 12 €.
Im Anschluss an den Vortrag können Einzelfahrten an den nachfolgenden Tagen gebucht werden.
Die Teilnehmerzahl fĂĽr den Vortrag ist begrenzt und eine Anmeldung deshalb erforderlich unter info(at)atemhaus.de

14 tägige Pilgerreise auf dem Franziskusweg

20160823_151525von Florenz nach Assisi  vom 24.06. – 08.07.2017
mit Jürgen Schönach (HP)

Natur pur………
Entschleunigung…….
Loslassen……
Leer werden…..
Seinem Herzen folgen…..
Die Schöpfung mit allen Sinnen erfahren….
Neue Wege gehen……..

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Die Farbe blau …

William Ewart Gladstone, veröffentlichte 1858 ein dreibändiges Werk ĂĽber Homer und stellte zum eigenen Erstaunen fest, dass in der Ilias das Meer als „weindunkel“ beschrieben ist und nicht etwa Pflanzen dort grĂĽn sind, sondern die Gesichter von Menschen die sich fĂĽrchten. Die Farbe blau kommt gar nicht vor.
War Homer farbenblind?
Lazarus Geiger, ein deutscher Sprachforscher, stellt fest, dass es im biblischen Hebräisch ebenfalls kein Wort fĂĽr blau gibt. In den altindischen Veden gibt es tausende von Himmelsbeschreibungen – jedoch niemals wird dem Himmel die Farbe blau zugeschrieben.
Menschen sehen Farben ohne einen Begriff dafĂĽr zu haben. Wichtig wird der Begriff erst, wenn er gegenständlich und Farbe herstellbar wird – praktisch als Kulturleistung. Einfache Sprachen unterscheiden in hell und dunkel. Je entwickelter eine Sprache ist, desto mehr kommen die Farben dazu: die erste ist rot – es folgen gelb, grĂĽn und als letzte die Farbe blau.
Die Sprachwissenschaftler fragen sich also: bestimmt die Biologie die Sprache oder die Sprache die Biologie? Sprache passt sich immer den BedĂĽrfnissen der Menschen an.
Neugierig geworden? In Bayern 2 gab es am 11.11.16 darĂĽber eine Sendung im Bereich „Radio Wissen“ – Hier gehts zum Podcast

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Sind Sie zeitlos?

… die “ Vorstellung von „Zeit“ ist, dass Sie in der Vergangenheit geboren wurden, jetzt in der Gegenwart sind (obwohl es genau genommen keine „Gegenwart“ geben kann, da die „Gegenwart“ niemals stillsteht) und auf eine unbekannte Zukunft hinleben. Haben Sie sich jemals Gedanken darĂĽber gemacht, wie irrefĂĽhrend diese Vorstellung ist? Gibt es wirklich irgendeine Vergangenheit-Gegenwart-Zukunft in einem objektiven Sinn? Die Vergangenheit ist unwideruflich vorbei und die Zukunft kennen Sie erst, wenn sie Gegenwart oder Vergangenheit geworden und im Gedächtnis abgespeichert worden ist.“ … „Zeit betrifft Sie nur in der Bedeutung als „Dauer“, als einer messbaren Zeitspanne, einem Konzept. „Dauer“ bedeutet Vergänglichkeit“ … “ Was Sie jedoch als Bewusste Anwesenheit sind, ist Zeitlosigkeit. Die „Vergangenheit“ ist nur eine Erinnerung und die „Zukunft“ nur eine Hoffnung. Es ist nur die „Gegenwart“, das JETZT, das etwas fĂĽr uns bedeutet, denn Gegenwart ist das, was wir als Zeitlosigkeit sind.“
aus „Pointers, Wegweisende Gespräche mit Sri Nisargadatta Maharaj“ von Ramesh S. Balsekar
Kapitel 28

Dieses Lauschen auf die Stille

Marianne Müller blickt auf ein ungewöhnliches und erfülltes Leben zurück. Sie wuchs mit zehn Geschwistern in Elmau auf. Ihr Vater, der das Schloss gebaut hat, bleibt ein großes Vorbild. Sie verlässt mit 40 Jahren ihre Heimat um Atemtherapie zu studieren. In der Arbeit mit ihren Patienten erlebt sie, wie aus der Stille Selbstbegegnung möglich wird. Die Suche nach der Stille führt sie nach Indien. Dort erkennt sie: der Körper wird alt, aber die Seele immer jünger und leichter.
Marianne Müller starb am 11.Oktober 2006 im Altenheim Marthashofen bei Grafrath. Der Bayerische Rundfunk hat unter Lebenslinien ein sehenswertes Portrait dieser ungewöhnlichen Frau ausgestrahlt.

34. Heiligkreuztaler Begegnungstage

30.09. – 04.10.15

Vor ĂĽber 30 Jahren grĂĽndeten Dr. med. Jochen Gleditsch und seine Frau Anneli Gleditsch die
Heiligkreuztaler Besinnungstage.
1981 begann es mit Gruppenlehrgängen fĂĽr Menschen, die an Heilung interessiert sind – und zwar speziell fĂĽr Geistiges Heilen auf christlicher Basis. Die Tagung wurde zunehmend von Therapeuten der verschiedensten Richtungen besucht aber auch von engagierten Laien, Heilhilfsberufen, Engagierten in Selbsthilfegruppen, der Nachbarschaftshilfe u.v.m.
Durch die Mithilfe erfahrener Psychotherapeuten mit christlichem Hintergrund verlagerte sich die Gruppenarbeit zunehmend auf Themen, die eine Besinnung auf die aus dem Glauben wachsende Kräfte, in den Mittelpunkt stellen. Die Gesprächsoffenheit in den Gruppen sowie die Gruppendynamik tragen maßgeblich zur Aufarbeitung von inneren Konflikten und zur Klärung von Beziehungsfragen bei.

Das aktuelle Programm können Sie hier einsehen.

Clauds

Tipp:
vom 26.06. – 26.07.15 kann man in der Heilig Geist Kirche in MĂĽnchen (Marienplatz) eine wunderbare surreale Himmelsinterpretation mit weissen SchnĂĽren sehen, die eine skulpturale Wolkenformation bilden –
filigran und leicht: Eine Arbeit von Michael Pentry, die in dieser sehr schönen Barrockkirche für 4 Wochen kostenlos zu sehen ist
Von 20.30 – 22.30h wird das Kirchenschiff darĂĽber hinaus mit Lichkompositionen in unterschiedlichsten Farben getaucht – dazu kommen orttypische Geräusche.
Im linken Seitenschiff können „eigene“ Lebensknoten der Hammertaler Muttergottes anvertraut werden.
Alle sind dazu eingeladen – unabhängig von der eigenen religiösen Anschauung.

MountainProjects e.V.

ZurĂĽckgeben und Schenken was Andreas Friedrich zweimal in Nepal geschenkt wurde:
Leben und Zukunft

Verantwortung ĂĽbernehmen mit gesellschaftlichem Engagement und einen aktiven Beitrag fĂĽr die Zukunft leisten ist der Grund, warum Andreas MountainProjects e.V 2013 gegrĂĽndet hat. Vor allem fĂĽr Kinder, die keine richtige Kindheit und Perspektive haben.
MountainProjects hilft in vier Bereichen: Landwirtschaft, Umwelt und Ressourcen, Gesundheit und Hygiene und vor allem:  Bildung.
Nur Bildung schafft die Grundlage für persönliche Entwicklung, berufliche Perspektiven und soziales Handeln. Daher ist es Andreas sehr wichtig, vielen Menschen Bildungschancen zu ermöglichen und zu helfen, ihre Interessen und Begabungen zu erkennen und zu entfalten. MountainProjects baut in abgelegenen Regionen Nepals Schulen für Kinder, die keinen oder nur unzureichenden Zugang zu Bildung haben. Gesellschaftliche Probleme wie die Herstellung der Gleichwertigkeit von Jungen und Mädchen will MountainProjects mithelfen zu lösen. Die unverletzlichen Rechte und Selbstbestimmung von Mädchen liegt Andreas besonders am Herzen. Deswegen unterstützt die soziale Initiative Mädchen ganz besonders.

DSC00541 copyNepal ist Andreas besonders ans Herz gewachsen, da er auf seinen Expeditionen immer wieder mit der besonderen Situation der ländlichen Bevölkerung in Kontakt gekommen ist. Ihnen zu helfen ist ihm eine Herzensangelegenheit, nicht zuletzt auch nach zwei tragischen Ereignissen.

MountainProjects leistet mit seinem Hilfe-zur-Selbsthilfe Programm wirtschaftliche Starthilfe für Dorfgemeinschaften, damit sie sich eigenverantwortlich und nachhaltig entwickeln können. Dafür hört Andreas und seine ehrenamtlichen Mitarbeiter den Bewohnern zu und sucht mit ihnen zusammen das Potenzial der Dörfer, um es zielgerichtet zu fördern.
Das erste Projekt ist das Dorf Kagate im schwerzugänglichen Hochland südöstlich von Jiri in 2400 m Höhe.
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Neues ĂĽber MRSA

von Helga Segatz

Immer mehr Menschen infizieren sich im Krankenhaus mit Keimen, die das Gesundwerden erschweren bis dahin, dass die Patienten daran sterben. Traurige Berühmtheit hat dabei der MRSA (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus) Erreger. Ist das Immunsystem zu schwach, wird mit hohen Gaben von Antibiotika versucht ihn einzudämmen. Leider haben viele Bakterien mittlerweile Resistenzen gegen Antibiotika gebildet. So ist es nicht verwunderlich, dass auch die WHO in ihrer Agenda aufgerufen hat, auf natürliche Ressourcen zurückzugreifen.
In Glandorf wurde auf eigene Rechnung geforscht und ein Präparat entwickelt “Kremo 058®” aus dem Hause “Dr. Pandalis”. Dr. Haasbach et al (Institut für Zellbiologie, Uni Tübingen) konnten nachweisen, dass die Blätter bestimmter Wildformen von Oregano und Schwarzer Johannesbeere stark antibakteriell wirken. Dies wirke bei Bakterien wie Pseudomonien, Salmonellen und Yersinien und eben auch bei den MRSA- Erreger. Weiterlesen

Der Seele Nach-Denken

„Was hĂĽlfe es dem Menschen, wenn er die ganze Welt gewönne und nähme Schade an seiner Seele?“ (Mk 8,36)
ein Vortrag von Dr. theol. Lothar Malkwitz anlässlich dem 6. Symposion der systemischen Peergroup München. Hier geht es zum Live-Mitschnitt