Neues Meldegesetz

von Helga Segatz

Das neue Meldegesetz, das am 28. Juni 2012 von der schwarz-gelben Koalition mit den Stimmen von 30 Abgeordneten verabschiedet wurde, erlaubt es den Einwohnermelde√§mtern pers√∂nliche Daten von B√ľrgern gegen Entgelt an Adressh√§ndler und Firmen weiterzugeben. Dagegen kann man, wie auch schon fr√ľher, vorbeugend Widerspruch einlegen. Dieser gilt aber zuk√ľnftig nicht, wenn Adressh√§ndler und Firmen vom Amt bereits vorhandene Daten best√§tigen oder aktualisieren lassen wollen.
Wenn Sie wollen, k√∂nnen Sie sich von Ihrem zust√§ndigen Einwohnermeldeamt einen sog. „Antrag auf Speicherung von √úbermittlungssperren“ zuschicken lassen und damit vorbeugend Widerspruch einlegen, bevor der Bundesrat endg√ľltig dar√ľber entscheidet.

M√ľnchner klicken hier: Speicherung √úbermittlungssperren
Der Antrag ist an das zuständige Einwohnermeldeamt zu schicken.