Do, 15. Juli 2010
Willkommen auf der Homepage von Helga Segatz.
Hier gibt es Atemtipps, aktuelle Informationen zu Atemgruppen und Seminaren, sowie zu Fortbildungen in Atemmassage.
In der Rubrik "Presse" können Sie sich über Veröffentlichungen informieren, die es zum Thema Atemtherapie gegeben hat.
In "Gehört, gelesen" erfahren Sie jeden Monat etwas darüber hinaus, das vielleicht auch für Sie interessant und/oder wissenswert ist.
Viel Spaß beim "Blättern"!
GEHÖRT, GELESEN!
Do, 15. Juli 2010
Einatmen
kommen was ist
was kommt
Ausatmen
loslassen was ist
was war
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Do, 1. Juli 2010
Von Matthias J. Ulrich
Seit dem Erscheinen von Eugen Herrigels Buch ‚ Zen in der Kunst des Bogenschießens‘ im Jahr 1948, assoziieren im Westen viele mit dem Bogenschießen nicht mehr eine alte Kriegskunst sondern eine meditative Übung. Das Spannen des Bogens reizt uns, etwas von dieser Transformation zu erfahren.
Herrigel übte fünf Jahre in Japan bei Meister Awa Kenzo, bevor dieser ihm sagte, nun schieße nicht ‚er‘ sondern ‚es‘.
Am Anfang des Übens stand der Atem.
Die ersten Versuche Herrigels den Bogen zu spannen kommentierte der Meister: „Sie können es nicht, weil Sie nicht richtig atmen“ und
„mit der richtigen Atmung entdecken Sie den Ursprung geistiger Kraft. Je lockerer Sie sind, desto leichter fließt die Kraft.“ Er fing also an, sich unter Anleitung seines Meisters erst einmal im Atmen zu üben, mit leichtem Summen um die Atmung zu kontrollieren. Er bemühte sich gewissenhaft, den lockeren Atem auf das Bogenschießen zu übertragen. Es wollte nicht gelingen. Der Meister, der das bemerkte, sagte: „Das ist gerade der Fehler, dass Sie sich darum bemühen. Atmen Sie so, als hätten Sie nichts anderes zu tun.“
Nach langem Üben gelang es Herrigel dann tatsächlich einmal, sich unbekümmert in die Atmung fallen zu lassen. Er atmete nicht mehr, er wurde geatmet. Im Lauf der Zeit gelang es ihm immer öfter, bei völliger Lockerung den Bogen zu spannen und die Spannung zu halten. So verging das erste Übungsjahr (1)
Wer von uns zum ersten Mal einen Bogen in die Hand nimmt ist weder in einem Zen-Kloster in Japan noch
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Di, 15. Juni 2010
Nach der Beschaffenheit
der Gegenstände,
welche du dir am häufigsten vorstellst,
wird sich auch
deine Gesinnung bilden,
denn von der Vorstellung
nimmt die Seele ihre Farbe an.
Foto: Henner Weinschenk, München
Di, 1. Juni 2010

von Tiziano Terzani
Es gibt verschiedene Arten der Stille, und jede hatte ihre Besonderheiten. Tagsüber bestand die Stille aus dem Gezwitscher der Vögel, Tierrufen und dem Rauschen des Windes, und nie mischten sich die Geräusche darein, die nicht aus der Natur gekommen wären – weder von Motoren noch von Menschen. Nachts hingegen war die Stille ein gleichförmiges, tiefes Dröhnen, das aus den Tiefen der Erde aufstieg, die Mauern durchdrang und alles ausfüllte. Hier oben war die Stille ein Klang. Ein Symbol für die Harmonie der Gegensätze, die ich anstrebte? Meine Ohren hörten absolut nichts, doch dieses Dröhnen war in und um meinen Kopf. Die Stimme Gottes? Sphärenmusik? Während ich lauschte, versuchte ich sie einzuordnen – und konnte mir nur einen riesengroßen Fisch vorstellen, der auf dem Meeresgrund sang. Wundervoll, diese Stille! Und doch versuchen wir modernen Menschen
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Sa, 1. Mai 2010
von Britta-Marei Lanzenberger
Bemerkte bereits Mae West. Dabei altern wir mit jedem Tag, von unserer Geburt an. Es machen sich nicht erst plötzlich mit 30 oder 40 Veränderungen bemerkbar, sondern jeden Tag. Die Frage ist nur, wie aufmerksam wir uns gegenüber sind. Bewerten wir die Veränderungen zum Alter negativ, werden wir länger versuchen, sie zu ignorieren.
Copyright Fotolia – Konstantin Sutyagin
Durch die Hormonumstellung im Wechsel können typische Alterserscheinungen tatsächlich einen spürbaren Schub erfahren, meistens werden wir dies an Haut und Haaren bemerken. Doch keine Panik: stellen wir uns mit der angemessenen Lebensführung – also Ernährung, Bewegung, Entspannung, Körperpflege – darauf ein, geht es keineswegs so rasant weiter, sondern pendelt sich wieder ein. Viele „Symptome“* kommen eben nicht durch die Wechseljahre, sondern einfach mit dem tagtäglichen Älterwerden. So wie wir ja auch nicht an unserem Geburtstag um ein ganzes Jahr altern, sondern nur um einen weiteren Tag, so wie jeden Tag.
„In unserer Gesellschaft wird der biologische Verfallsprozess betont und das Altern gefürchtet“ heißt es in
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Do, 1. April 2010
von Dr. K.O. Kuppe
Manch einer wird sich noch aus seiner Kindheit eine Erinnerung bewahrt haben an die Melodie eines Wiegenliedes, das ihm seine Mutter zum Einschlafen vorgesungen hat. Viele werden allerdings Wiegenlieder nur noch im Musikunterricht der Schule kennen gelernt haben und diese vielleicht unter innerem Protest des jugendlichen Gemütes als veraltet und längst überholt mitgesungen haben.
Als Kinder und junge Menschen haben wir meist alle gut und fest geschlafen. Erst in späteren Lebensjahren spürt man, was Schlaflosigkeit bedeuten kann. Für den ganzen Tag ist es bedeutungsvoll, ob wir mit dem „richtigen Bein“ aufgestanden sind oder ob wir unausgeschlafen an unser Tagwerk gehen.
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Mo, 15. März 2010
Der Mensch sagt, dass die Zeit vorübergeht
die Zeit sagt, dass der Mensch vorübergeht
indisches Sprichwort
Foto: Lisa Gmeiner
Mo, 1. Februar 2010
von Dr. med. Fritz Bretschneider
Unter vegetative Funktionen verstehen wir alle die Tätigkeiten menschlicher Organe, welche weitgehend unabhängig von Bewusstsein, Gefühl und Willen des einzelnen, also autonom, ohne jedwede äußere Einflussnahme, ablaufen können. Meist entgehen sie völlig unserer Aufmerksamkeit und werden erst dann sinnlich wahrgenommen, wenn Störungseinflüsse den regelrechten Ablauf der spezifischen Tätigkeiten beeinträchtigen. Beispielhaft seien genannt: Atmungsabläufe, Herzaktionen und die Magen-Darm-Tätigkeit.
Als Vermittler der entsprechenden Impulse gilt das vegetative Nervensystem. Es ist allgemein bekannt,
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Fr, 15. Januar 2010

Unser Leben ist das,
was unsere Gedanken
daraus machen
Marc Aurel
Foto: Henner Weinschenk, München